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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zwei Pläne für Winkelhausenkaserne preisgekrönt
Zwischenüberschrift:
Jetzt muss die Politik aus beiden Entwürfen eine ideale Kombination zusammenstellen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der städtebauliche Wettbewerb zum Gelände der Winkelhausenkaserne zwischen Kanal, Römeresch- und Brückenstraße sowie An der Netter Heide endete ohne Sieger, aber mit zwei Zweitplatzierten. Die Jury würdigte die Entwürfe der Büros Kilian und Frenz (Bremen) sowie Haas und Gehner-Haas jeweils mit einem zweiten Platz.
Die beiden Arbeiten wurden deshalb als beste ausgewählt, weil sie, so die Jury, " in sich konsequent strukturelle, klare Lösungen aufzeigen, die auch in vielen Detailanforderungen Bestand haben". Alle Planer mussten unter anderem eine Vorgabe berücksichtigen: Die alten Kasernenblocks im Osten des Geländes sollen erhalten bleiben. Hier will das Land Niedersachsen die Landesschulbehörde und andere im Stadtgebiet verteilte Dienststellen zusammenführen.
Dass dennoch 18 Vorschläge eingereicht wurden, führte Pistorius auf die Attraktivität der Aufgabe zurück: " Es ist die größte Veränderung im Stadtbild seit Generationen." Das Plangebiet ist so groß wie die Stadt innerhalb des Wallrings. Neben den Landesgebäuden sollten die Planer für die sonstigen Flächen sinnvolle und wirtschaftlich tragbare Vorschläge unterbreiten. Dies hätten sie in einer großen Spannbreite getan, befand Stadtbaurat Wolfgang Griesert, der der Jury angehörte. Von einer komplett gewerblichen Nutzung mit vielen Hallen bis hin zu einem Biomasseanlage mit viel Grün sei alles dabei gewesen.
Stadtplaner Reinhard Drees (Bielefeld), Wettbewerbsbetreuer, betonte, dass bei diesem Wettbewerb die besten Platzierungen an geloste Teilnehmer gegangen seien. Von sieben Preisen oder Anerkennungen gingen zwei an gesetzte Wettbewerbsteilnehmer.
Die beiden vorn platzierten Entwürfe, die jetzt vom Stadtrat abgewogen und eventuell kombiniert werden, liefern nach Ansicht der Jury unter dem Vorsitz des Braunschweiger Professors Walter Ackers wertvolle Erkenntnisse.
Der Vorschlag des Büros Haas kombiniert die Parkplätze, die auf den ehemaligen Exerzierplätzen zwischen den Kasernenblocks entstehen sollen, mit Grün. Die Abstellflächen sollen von Fußwegen durchschnitten werden und mit Bäumen und Grün Natur in die Fläche holen. In einer mittleren Nutzungszone soll Gewerbe angesiedelt werden, das stark von Besuchern frequentiert wird, zum Beispiel Bau- oder Möbelmärkte. Zum Kanal hin wollten die Planer Handwerker und Mittelständler ansiedeln.
Der Plan von Kilian und Frenz sieht vor, zwischen Behördenblock im Osten und Gewerbeflächen im Westen einen grünen Keil zu schieben. An der Römereschstraße sollen Gebäude mit trapezförmigen Grundrissen eine sogenannte Kulturspange erzeugen und damit an der Römereschstraße zur " Adressbildung" für das Gelände beitragen. Beide Entwürfe betonen übrigens im Norden des Plangebietes die denkmalgeschütze Flugzeughalle An der Netter Heide.
Alle Arbeiten, die im Zuge des Wettbewerbs eingereicht und von der Jury bewertet wurden, sind bis zum
24. Februar an Werktagen von 8 bis 18 Uhr im Dominikanerkloster, Hasemauer 1, 2. Etage, ausgestellt.

Bildtext: Bei der Preisverleihung (v. l.): Carolin Ohlenbusch, Christine Frenz-Roewer, Oliver Kilian (alle Kilian und Frenz), Oberbürgermeister Boris Pistorius, Peter Carl (Preisrichter), Friedhelm Haas, Silke Gehner-Haas, Winfried Häfner (Haas Architekten). Foto: Thomas Osterfeld

Der Vorschlag des Büros Haas kombiniert die Parkplätze, die auf den ehemaligen Exerzierplätzen zwischen den Kasernenblocks entstehen sollen, mit Grün.
Der Plan von Kilian und Frenz sieht vor, zwischen Behördenblock im Osten und Gewerbeflächen im Westen einen grünen Keil zu schieben.
Autor:
swa


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