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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schölerberg: Schule sieht sich betrogen
Zwischenüberschrift:
Vor der Gesamtschul-Debatte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit dem Vorschlag, in Eversburg eine Integrierte Gesamtschule zu gründen, sieht sich das Kollegium der Käthe-Kollwitz-Schule ausmanövriert und von der Schließung bedroht. Mit Spruchbändern versuchten knapp 20 Lehrkräfte gestern Abend vor dem Rathaus, die Politiker umzustimmen.
Pech dabei: Die Gruppe um Personalratsvorsitzender Wolfgang Bottin erreichte mit ihrer Mahnwache nur die oppositionelle CDU-Fraktion. Die hat sich ohnehin eher auf eine Stärkung des Standorts Eversburg unter Umständen als Kooperative Gesamtschule und mit der Evangelischen Kirche als Partner verständigt. Die im Rat regierende SPD dagegen hielt ihre Fraktionssitzung im Stadthaus ab. Deren Fraktionsvorsitzender Ulrich Hus suchte zwar gestern Nachmittag noch das Gespräch mit dem Kollegium, stieß aber offenbar auf wenig Verständnis bei den Betroffenen.
Die Käthe-Kollwitz-Schule habe sechs Jahre lang Konzepte für eine Sekundarschule und darauf aufbauend für eine Integrierte Gesamtschule entwickelt, sagte Bottin dazu: " Diese Konzepte sollten nicht einfach zum Müll geworfen werden." Zudem sei eine IGS-Gründung in Eversburg mit vielen Fragezeichen versehen: " Die Eltern haben über den Standort Schölerberg abgestimmt. Und eine Elternbefragung für Eversburg liegt noch gar nicht vor."
Deshalb fordert das Kollegium auch, aus dem umfangreichen Beschlussvorschlag zur IGS-Gründung zumindest die Punkte 1 und 4 (die den Standort Schölerberg direkt betreffen) wieder herauszulösen.
Die Stadt Osnabrück sollte sich die " großartige Chance einer evangelisch geführten Schule als Kooperative Gesamtschule in einem Brennpunktgebiet wie Eversburg nicht entgehen lassen", so haben unterdessen Rita Steinbreder und Friederike Dauer als Osnabrücker Mitglieder der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers erklärt. Sie bezogen sich dabei gestern ebenfalls auf die für heute anstehende Ratsentscheidung. Zu erwarten seien auch erhebliche finanzielle Zuwendungen von der Landeskirche für das Schulprojekt, für die sie als Synodale im Kirchenparlament nachdrücklich eintreten werden, so Steinbreder und Dauer weiter. Bildtext: Mit einer Mahnwache vor dem Rathaus versuchte gestern das Kollegium der Käthe-Kollwitz-Schule die Ratsfraktionen umzustimmen. Foto: Egmont Seiler
Autor:
fhv


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