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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtwerke knipsen neues Licht an
Zwischenüberschrift:
Straßenlaternen ohne Stromfresser
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Osnabrücker Straßenbeleuchtung soll bald bundesweit ausstrahlen: Die Stadtwerke beteiligen sich an einem Wettbewerb des Bundesumweltministeriums. Wenn es klappt, gibt es Geld zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung.
Die Stadtwerke haben bereits gut vorgearbeitet und rechnen sich durchaus Chancen aus, unter den Gewinnerkommunen zu sein, wie Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer sagt. Wer genau hinschaut, kann die Vorarbeiten schon erkennen: Die Ausfallstraßen sind allesamt mit energiesparenden Natriumdampf-Hochdrucklampen ausgestattet worden zu erkennen am gelben Licht.
Der Einsatz dieser modernen Glühbirnen ist eines der Argumente, mit denen die Stadtwerke die Jury des Wettbewerbs " Energieeffiziente Straßenbeleuchtung" überzeugen wollen. Insgesamt liegen zwölf bis 15 Millionen Euro im Topf, die an die Kommunen mit den besten Konzepten ausgeschüttet werden sollen. Bis zu 80 Prozent der Investitionskosten können aus diesem Topf bezuschusst werden.
Die Stadtwerke wollen für den Wettbewerb etwa 20 Straßen in Osnabrück herauspicken und dafür jeweils ein optimales Beleuchtungskonzept entwickeln. Die Licht-Offensive umfasst mehrere Bausteine. Alle Quecksilberdampfleuchten (Abkürzung: HQL) sollen gegen die Natriumleuchten ersetzt werden, die 30 bis 40 Prozent weniger Strom verbrauchen und eigens für die Straßenbeleuchtung entwickelt wurden. Seit 2007 tauschen die Stadtwerke schon schrittweise die Quecksilberleuchten aus.
Nach und nach sollen alle Straßen der Stadt auf ihre besonderen Beleuchtungsanforderungen überprüft werden. " Die Hannoversche Straße ist anders zu beleuchten als eine Wohnstraße", sagt Stadtwerke-Sprecher Hörmeyer. Ziel sei es, überflüssigen Stromverbrauch zu erkennen und zu vermeiden. Dabei werde auch eine Spannungsreduzierung in Erwägung gezogen. Das Licht schwäche sich dabei kaum merklich ab, sagt Hörmeyer. Eine Spannungsverringerung um bis zu 25 Prozent ist nach Expertenmeinung möglich. Außerdem setzen die Stadtwerke auf die LED-Technik, die aber noch nicht ausgereift ist. Die LED-Leuchten sind die sparsamsten Leuchtkörper.
Die Stadtwerke kommen damit auch einem Antrag zuvor, den die Grünen in der nächsten Ratssitzung vorlegen wollen. Die Umweltpartei schlägt den Austausch aller Quecksilberleuchten gegen die Natriumhochdrucklampen vor. Weil sie weniger Strom fressen und weniger Insekten anlocken. Der Nachteil der Natriumleuchten ist das gelbe Licht: Es macht das Farbsehen unmöglich.

Bildtext: An der Hannoverschen Straße brennen schon die sparsamen Natriumdampf-Hochdrucklampen. Foto: Jörn Martens
Autor:
hin


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