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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtwerke prüfen Abwasserkanäle
Zwischenüberschrift:
Anschluss dicht? Grundstückseigentümer müssen es der Stadt beweisen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke werden in Osnabrück die Grundstücksanschlusskanäle auf ihre Dichtheit überprüfen. Im Bürgerforum Voxtrup stellten Mitarbeiter die Vorgehensweise vor wobei noch eine Reihe von Fragen offenblieb.
Die Testphase findet im März statt, sagte Dirk Wisniewski, der mit Sabine König die Hintergründe darstellte. Tätig werden die Stadtwerke, weil die geltende Gesetzeslage, darunter das Wasserhaushaltsgesetz, das vorschreibt. Verhindert werden soll insbesondere, dass Abwässer in den Boden gelangen. Bis zum sogenannten Revisionsschacht sind die Stadtwerke zuständig. Hier werden, aus dem Gebührenhaushalt finanziert, die Anschlüsse für Regenwasser und Schmutzwasser zunächst gereinigt, dann mit einer Kanalkamera inspiziert und bei Bedarf eine Planung für die Sanierung erarbeitet.
Ins Spiel kommen aber auch die Grundleitungen, die in die Zuständigkeit des Grundstückseigentümers fallen. Bis spätestens 2015 müssen die Eigentümer der Stadt die Dichtigkeit der Leitungen nachweisen und in Voxtrup möglicherweise auch noch früher, da der Stadtteil in einem Trinkwasserschutzgebiet liegt. Ob Voxtrup früher dran ist, blieb aber ungeklärt, da am Bürgerforum kein zuständiger Sachbearbeiter der Stadt teilgenommen hatte.
Auch andere Punkte blieben offen. Die Stadtwerke haben bislang noch nicht entschieden, ob die Revisionsschächte von eigenen Mitarbeitern überprüft werden oder eine Firma damit beauftragt wird. Hier setzte der Hinweis der Bürger an: Bei der Inspektion der Entwässerungsleitungen für Regenwasser und Schmutzwasser könnten auch gleich die Grundleitungen mit überprüft werden. Ansonsten müssten die Eigentümer für diese Aufgabe zusätzlich ein Unternehmen beauftragen und " wieder bei Adam und Eva anfangen", wie es ein Teilnehmer im Bürgerforum ausdrückte. Die Stadtwerke werden nun prüfen, ob diese Variante durchführbar wäre. Spätestens im nächsten Bürgerforum sollen die Bürger über die noch offenen Punkte informiert werden.
Autor:
hmd


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