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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rutschpartien sind vorbei
Zwischenüberschrift:
Die Stadt hat jetzt zwei Räumfahrzeuge für Radwege
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Rutschig war es bei den frostigen Temperaturen der vergangenen Wochen auf den Radwegen. Denn die Stadt hatte kein Fahrzeug, das schmal genug für den Streueinsatz dort ist. Das ist seit einigen Tagen anders: Jetzt besitzt die Stadt zwei Räumfahrzeuge für Radwege.
Die orangefarbenen Vehikel sind bei den Eigenbetrieben Grünflächen und Friedhöfe untergebracht. Denn die Mitarbeiter dort räumen bei Schnee und Eis im Auftrag der Abfallwirtschaftsbetriebe die Radwege. Wenn es nicht friert, können die Eigenbetriebe die Fahrzeuge außerdem für Grünarbeiten auf den Friedhöfen einsetzen. Mit ihren 1, 20 Meter Breite sind die Räumfahrzeuge auch für die schmalen Wege dort geeignet. Auf den Friedhöfen würden die Fahrzeuge " für alles, was anfällt", eingesetzt, sagt Michael Reinelt, kommissarischer Leiter der Friedhofsverwaltung.
Entsprechend multifunktional sind die Fahrzeuge ausgerüstet. Für den Einsatz bei frostigen Temperaturen kann ein Granulatstreuer an die Ladefläche montiert werden, durch den Salz auf die vereisten Flächen rieselt. " Der Fahrer kann von vorne aus regulieren, wie viel und ob überhaupt Salz", erklärt Petra Joachimmeyer, zuständig für die Grünflächenpflege bei den Eigenbetrieben.
Doch die Ladeflächen eignen sich auch für den Transport von Grünabfällen und Laub. Ein Fahrzeug sei deswegen schon jetzt auf dem Heger Friedhof im Einsatz, so Petra Joachimmeyer.
Die mehrfach einsetzbare Technik hat ihren Preis: Etwa 80 000 Euro kostet ein Räumfahrzeug. Für diese Summe gibt es auch schon einige Modelle von Porsche. Im Gegensatz dazu haben die Räumfahrzeuge aber eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde.
Für alle Radwege in der Stadt sind die Abfallwirtschaftsbetriebe übrigens nicht zuständig. Sie müssen nur Radwege auf Hochborden reinigen lassen. Die roten Radmarkierungen zwischen den Fahrbahnen auf der Straße reinigt dagegen der Bauhof. Außerdem sind die Pflichten der Abfallwirtschaftsbetriebe auf Radwege an Hauptverkehrsstraßen begrenzt. Das sind in der gesamten Stadt etwa 24 Kilometer.
Im Moment werden die zwei Fahrzeuge nicht für einen Streueinsatz gebraucht. Denn fürs Erste scheinen die frostigen Temperaturen vorbei zu sein. Ob die Vehikel in diesem Winter noch einmal gebraucht werden, kann niemand vorhersagen. " Das weiß nur der Wettergott", schmunzelt Michael Reinelt.

Bildtext: Multitalent: Das neue Fahrzeug kann bei Bedarf nicht nur Radwege von Schnee und Eis befreien, sondern wird auch für Grünarbeiten auf den Friedhöfen eingesetzt. Bei einer Breite von 1, 20 Metern passt es auch auf schmale Wege. Foto: Jörn Martens
Autor:
rei


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