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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Auch Pistorius beschwert sich bei Alba
Zwischenüberschrift:
Unternehmen für Entsorgung von Verpackungsmüll soll "gravierende Mängel" beheben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Beschwerden in Stadt und Landkreis Osnabrück über die Verteilung der gelben Säcke per Gutschein reißen nicht ab. Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius hat sich jetzt in einem Brief an die Entsorgungsfirma Alba über die Pannen bei der Auslieferung beklagt und die kurzfristige Behebung der " gravierenden Mängel" gefordert.
Schriftlich beklagt hat sich auch die Awigo GmbH (Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Osnabrück) über das neue Postkartensystem. Bereits vor rund zwei Wochen hat Awigo-Chef Christian Niehaves beim Dualen System Deutschland (DSD) dem Auftraggeber für die Entsorgung des Verpackungsmülls um ein persönliches Gespräch wegen der Pannen gebeten. Dabei soll es auch um Schadensersatzansprüche gehen, weil die Telefonleitungen im Service-Center des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises wegen der Pannen häufig blockiert sind. Obwohl die Awigo für die Verteilung der gelben Säcke gar nicht zuständig ist.
In dem Schreiben an die beiden für Niedersachsen zuständigen Alba-Geschäftsführer beklagt sich auch Boris Pistorius über massive Beschwerden bei den Mitarbeitern des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebes und bei ihm persönlich. Auch drei Wochen nach dem Start des neuen Verteilsystems für die Abfallsäcke seien die Abholkarten offensichtlich immer noch nicht vollständig verteilt. " Entsprechend groß ist die Verärgerung und Unzufriedenheit mit der Dienstleistung von Alba", so der Oberbürgermeister, der auch grundsätzliche Zweifel an der neuen Praxis hat: " Aber wenn Sie die Verteilung solcher Karten für notwendig halten, dann müssen diese auch rechtzeitig und verlässlich in den Haushalten ankommen. Es kann nicht richtig sein, dass sich größere Haushalte um die Zusendung weiterer Abholkarten kümmern müssen."
Frustrierende Ergebnisse gibt es nach Angaben des Oberbürgermeisters auch mit der von Alba eingerichteten Hotline, die zu Beginn des Jahres völlig überlastet gewesen sei. " Kompetente Ansprechpartner waren daher kaum zu erreichen", heißt es in dem Schreiben an die Geschäftsführer der Entsorgungsfirma, " dass diese Hotline auch noch kostenpflichtig ist, die Anrufer für die unzulängliche Dienstleistung Ihres Hauses auch noch zu zahlen haben, hat für viel Ärger gesorgt. Ich möchte Sie bitten, sich vorzustellen, was in Osnabrück passiert wäre, wenn der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb so mit den Kunden umgehen würde." Pistorius fordert Alba zu sofortigen Korrekturen auf: " Anders ist die Praxis der getrennten Wertstoffsammlung nicht zu retten, weil die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Osnabrück das System nicht mehr akzeptieren werden."
Norbert Völl von der DSD GmbH in Köln, die vom Osnabrücker OB eine Kopie des Beschwerdebriefes an Alba erhalten hat, bestätigte gestern Beschwerdeanrufe aus der Osnabrücker Region auch beim Dualen System Deutschland. " Wir müssen die Lage innerhalb der nächsten Tage klären", sagte der DSD-Sprecher.
Aus der Alba-Pressestelle in Berlin war gestern keine Stellungnahme zu bekommen. Bereits Anfang Januar hatte eine Sprecherin der Post AG allerdings bestätigt, dass das Entsorgungsunternehmen ausreichend Abholkarten zur Verfügung gestellt habe und die Verteilung durch die Post sich bis Mitte Januar hinziehen könne. Ebenso seien die Postboten angehalten, allen Haushalten die Karten zuzustellen. Bei den Abholkarten handele es sich nicht um Werbesendungen.
Abholkarten können über die Service-Hotline von Alba (0 18 01/ 88 62-03/- 04) zum Ortstarif angefordert werden
Autor:
ra


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