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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für größeren Penny-Markt müsste ein Spielplatz weichen
Zwischenüberschrift:
Stadt stellt sich bislang quer – CDU macht Druck
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die REWE-Handelsgruppe würde gerne ihren Penny-Supermarkt an der Meller Straße erweitern. Doch die Stadt stellt sich bislang quer. Der Grund: Dem Neubau würde ein Kinderspielplatz auf dem rückwärtigen Grundstück zum Opfer fallen.
Nachdem die Diskussion bereits seit Monaten hinter verschlossenen Türen geführt wird, ist sie von der CDU Schölerberg/ Fledder nun öffentlich gemacht worden. Die Christdemokraten unterstützen die Pläne der Kette und fordern die Verwaltung auf, den Weg dafür frei zu machen. Ihre Befürchtung: Sollte der Penny-Markt nicht erweitert werden dürfen, könnte sich REWE dazu entschließen, ihn an die Hannoversche Straße zu verlegen oder sogar ersatzlos zu schließen.
" Der Markt ist für die Versorgung der zunehmend älter werdenden Bevölkerung des Stadtteils elementar und alternativlos wichtig", heißt es in einer Pressemitteilung, die neben dem CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Björn Meyer und seinen Stellvertretern Corinna Stübbe und Wolfgang Maaß auch die Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses, die Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen, unterschrieben hat. Ältere Mitbürger ist es nach Ansicht der CDU nicht zumutbar, teilweise mehr als einen Kilometer zu laufen, um zum nächstgelegenen Lebensmittelgeschäft zu gelangen.
In den vergangenen Jahren habe der Stadtteil Schölerberg rund um die Meller Straße zudem bereits viele Geschäfte verloren, beispielsweise Bäckereien oder die Post.
REWE hingegen würde gerne an der Meller Straße festhalten, wie eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte: " Penny ist interessiert daran, an dem Standort einen modernen Markt nach neuestem Penny-Konzept zu führen." Da die Stadt darüber im Hinblick auf den Spielplatz aber bislang negativ befunden habe, werde derzeit eine Verlagerung geprüft.
Den Spielplatz halten die vier CDU-Politiker indes für " entbehrlich". In unmittelbarer Umgebung gebe es eine Vielzahl von weiteren Spielplätzen und - flächen, betonen sie in ihrer Pressemitteilung. Beispiele seien die Spielplätze Hollenbergstraße/ Möllmannstraße und Lodtmannstraße/ Broxtermannstraße, die Grünfläche an der Ertmanstraße zwischen Lodtmannstraße und Abekenstraße sowie der Pausenhof der Overbergschule.
Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau, bestätigte auf Nachfrage lediglich, dass derzeit die Prüfung des REWE-Antrags laufe. Alle Optionen seien noch offen, von der Aufgabe des Spielplatzes bis zu einer Verlagerung des Marktes

Bildtext: Den Penny-Supermarkt an der Meller Straße, der besonders bei vielen älteren Kunden beliebt ist, möchte die REWE-Gruppe gerne erweitern. Fotos: Jörn Martens

Hinter dem Penny-Markt wird offenbar nicht nur gespielt.
Autor:
ack


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