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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Anliegern ärgern sich über Schleichwege
Zwischenüberschrift:
Einbahnstraße nicht einfach umzusetzen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Eine Einbahnstraße in der Ernst-Reuter-Straße als kleine Lösung oder ein umfassender Blick auf die Verkehrsführung in der Wüste? Im Bürgerforum Kalkhügel und Wüste war die Unterbindung von Schleichwegen durch den Stadtteil ein Thema.
Fritz-Reuter-Straße, Alfred-Delp-Straße, Quellwiese, Rehmstraße: Diese Verbindung ist für manchen Autofahrer ein beliebter Schleichweg und für Anwohner ein Dorn im Auge. Beispiel Fritz-Reuter-Straße: Hier waren bei zwei Untersuchungen jeweils rund 2500 Fahrzeuge gezählt worden.
Das Problem für die Anwohner: Die Straße ist so schmal, dass viele Autofahrer bei Gegenverkehr auf den Bürgersteig ausweichen. Und da dieser ebenfalls nicht üppig bemessen ist, können hier mit Rücksicht auf Kinderwagen oder Rollstühle keine Pfähle eingelassen werden.
Der Vorschlag der Bürger: Die Straße wird zur Einbahnstraße umfunktioniert, sodass gewagte Ausweichmanöver künftig unterbleiben. " Das wäre schon eine wahnsinnige Erleichterung", so eine Anwohnerin.
Doch so einfach scheint die Sache nicht zu sein, wie die Verwaltung anmerkte: Einbahnstraßen würden Autofahrer häufig zu höheren Geschwindigkeiten verleiten. Bestimmte Einbahnstraßenregelungen könnten aber auch Probleme für andere Straßen bedeuten, so Stadtrat Wolfgang Griesert: Der Durchgangsverkehr würde zwar unterbunden. Aber Anwohner aus dem hinteren Bereich der Alfred-Delp-Straße müssten nun erst recht durch die Ernst-Reuter-Straße fahren, da sie ihr Grundstück dann nicht mehr anders erreichen könnten.
Hinzu kamen Hinweise von Claus Runge vom Bürgerverein Wüste: Kinder und Jugendliche aus Hellern oder Hasbergen nähmen diese Verbindung, um das Schulzentrum zu erreichen, was ebenfalls gegen eine Einbahnstraße spreche. Bestimmte Regelungen würden wiederum nur zur schlichten Verlagerung von Verkehr führen. Entsprechend müsste der gesamte Stadtteil in den Blick genommen werden, wie auch der anwesende SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Hus unterstrich: " Einfache Lösungen kann es nicht geben."
Griesert teilte zudem mit, dass die Aufpflasterungen an der Dr.-Eckener-Straße im Januar umgesetzt würden. Die noch fehlenden Markierungen an der Parkstraße und Gustav-Tweer-Straße zwischen Kokscher Straße und Sutthauser Straße könnten erst bei höheren Temperaturen aufgebracht werden.
Autor:
hmd


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