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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Im Klostergarten fallen die Bäume
Zwischenüberschrift:
Baubeginn für Wohnhäuser im Sommer – Auch Imker muss weichen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Im Garten des früheren Franziskanerklosters kreischen die Motorsägen. Mitarbeiter der MöWe fällen Bäume, weil das Stephanswerk auf dem Gelände Einfamilienhäuser errichten wird. Zum Ärger eines Imkers wurden auch zwei Bienenstöcke demontiert.
Das Kloster an der Bramscher Straße wurde vor über zwei Jahren geschlossen. Gegen die vom Domkapitel angeregte Bebauung des Obstgartens hatte es vor zwei Jahren Proteste aus dem Umfeld gegeben. Eine Initiative sammelte 2440 Unterschriften, um den Garten zu erhalten. Die Stadt veränderte daraufhin die Planung und reduzierte die Zahl der Baugrundstücke von 30 auf 12 bis 16.
Die Zahl sei von der Bauweise abhängig, heißt es beim Stephanswerk. Zulässig seien Doppelhäuser oder frei stehende Einfamilienhäuser. Die Häuser sollen nach sozialen Kriterien vergeben wird, vor allem an junge Familien. Spätestens in einem halben Jahr sollen die Erschließungsarbeiten beendet sein. Dann will das Stephanswerk mit den Bauarbeiten beginnen.
Bei den Rodungsarbeiten wurden auch die Bienenstöcke des Imkers Friedbert Nölle abgebaut. Er hatte in den vergangenen Jahren, zunächst mit Zustimmung des Klosters, vier bis acht Völker gehalten.
Weil die Bienenstöcke nicht im geplanten Baugebiet, sondern an einem geplanten Fußweg in einer künftigen Grünzone standen, hatte Nölle keine Gefahr gesehen.
Im Domkapitel wusste aber offenbar niemand, wem die Bienenstöcke gehören. So wurden sie aus Sicht des Imkers etwas zu unsanft entfernt. Nölle ist aber zuversichtlich, dass sich die über 40 Jahre alten Kästen wieder aktivieren lassen. Er sucht jetzt einen neuen Standort für seine Bienenvölker.

Bildtext: Böse Überraschung für Imker Friedbert Nölle: Im Klostergarten sind nicht nur Bäume gefällt worden, auch seine zwei Bienenstöcke wurden ohne sein Wissen demontiert. Jetzt muss er sich einen neuen Standort suchen. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rll


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