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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Diese dünnen Säcke
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Vielleicht hat das Vorgehen der Firma Alba aber auch System: Untersuchungen zeigen, dass viele den Anruf bei einer Service-Hotline scheuen, gerade dann, wenn er kostenpflichtig ist, die Rufnummer nicht mehr parat ist, und, und, und. Also wird der Müll in die graue Restmülltonne geworfen, weil es ja so einfach ist. Zur Konsequenz hätte dies nur, dass Restmüllmengen steigen, die Müllgebühren des Landkreises für den Restmüll steigen werden. Und die Firma Alba müsste weniger Müll einsammeln: weniger Aufwand, weniger Personal, weniger Kosten, mehr Profit für Firma Alba? Das wäre ja ein hervorragender Plan! Und der Landkreis als Auftraggeber hält still, muss dies dulden oder stimmt dem sogar zu?
Ich werde weiterhin meinen Müll trennen und in den gelben Sack stecken; wenn dieser reißt, kommt auch weiterhin ein zweiter als Schutz darüber. Und sind die 30 Säcke dann verbraucht, rufe ich die freundliche Service-Hotline an, auch wenn sie unverständlicherweise kostenpflichtig ist. Wird man mir die Zusendung einer weiteren Abholkarte ablehnen? Fragen zu meinem allgemeinen Verbrauchs- und Einkaufsverhalten werde ich auf keinen Fall beantworten. Und werde ich irgendwann von der Hotline gefragt werden, warum ich schon zum x-ten Mal Abholkarten nachordere, werde ich mich unter anderem an den Datenschutzbeauftragten wenden, denn dann würden zu meinem Nachteil von einem Entsorgungsunternehmen Daten gespeichert [. . .]. Die Gebühren für die Entsorgung und das Recycling habe ich ja bereits über die Lizenzgebühren des Grünen Punktes beim Einkauf bezahlt."

Bildtext: Stetes Ärgernis: Die Verteilung der Gelben Säcke durch die Firma Alba. Foto: dpa
Autor:
Rita Jacobs / weitere Leserbriefe von Barbara Freund und Dietmar Rottmann


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