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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Viele Argumente sind längst überholt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Schlimm genug, dass man beim Einkaufen fast kein Recyclingpapier (mehr) findet, dass sich die meisten Verbraucher darüber offensichtlich auch keine Gedanken machen und dass Geschäftspost aus herkömmlichem Papier immer noch sein muss. Aber besonders in der öffentlichen Verwaltung ist die geringe Recyclingquote vollkommen unangemessen! Wäre doch die konsequente Umstellung auf Recyclingpapier ein sehr einfacher, aber höchst effektiver Beitrag zum Umweltschutz, und das bei gleichen Verkaufspreisen.
Viele der von Stadt und Landkreis Osnabrück angeführten Argumente gegen Recyclingpapiere sind längst überholt! Argument schlechte Laufeigenschaften und Geräteabnutzung′: Bereits 2002 wurde bei einem Belastungsvergleichstest der Firma Xerox für Recyclingpapiere in Kopierern eine gleiche Lebensdauer der Geräte mit gleichen Service-Intervallen und gleichen Wartungskosten festgestellt. Warum sollten ausgerechnet die Geräte der Stadt Osnabrück technisch so grundlegend anders reagieren? Für die Umstellung auf Recyclingpapier gibt es genügend abrufbare Hilfestellungen der Papier- und Gerätehersteller. Argument Corporate-Design-Richtlinien erfordern bestimmte Papiersorten′: Ja, wenn man denn wirklich wollte und Prioritäten setzen würde, könnte man diese Richtlinien doch ändern. Argument zu hoher Tintenverbrauch′: Will die Stadt Osnabrück wirklich ernsthaft behaupten, dass zum Beispiel ihre Kopierer und auch die Mehrzahl ihrer Drucker mit Tinte und nicht mit Toner arbeiten? Andere Städte und zum Beispiel auch die Universitätsbibliothek Osnabrück machen es vor: Dort können Recyclingpapiere offensichtlich ohne große Probleme eingesetzt werden. Und das soll ausgerechnet in der Stadt, in der die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ihren Sitz hat, nicht möglich sein? Lächerlich!"

Bildtext: Die Umweltpapier-Quote ist in der Osnabrücker Stadtverwaltung vergleichsweise gering.
Autor:
Peer Wilhelm


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