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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kurzhaarschnitt für Weiden
Zwischenüberschrift:
Schüler schaffen in Gretesch Platz für die Ansiedlung von Steinkäuzen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Einen Kurzhaarschnitt verpasste die Arbeitsgemeinschaft Natur aus Mettingen den Kopfweiden entlang dem Belmer Bach in Gretesch. Die Naturschutzarbeit dient der Ansiedlung von Steinkäuzen und bietet zusätzlich Singvögeln Schutz vor ihren natürlichen Feinden.
Zwischen dem Ponyhof Timmer und den Löschteichen des Papierherstellers Schoeller steht eine Reihe von 14 Kopfweiden, die ins Fadenkreuz der Schüler aus Westerkappeln gerückt waren. Seit vier Jahren kümmert sich die vom Kardinal-von-Galen-Gymnasium stammende Gruppe um die Steinkauzpopulation in der Region. Landesgrenzen spielen bei dieser Form von Naturschutz keine Rolle, denn die engagierten Kinder und Jugendlichen sind inzwischen außerhalb ihrer Heimat in Osnabrück und im Umland aktiv gewesen.
In Kooperation mit dem Fachbereich Grün der Stadt und der Firma Schoeller nahm sich eine Gruppe von elf Mitgliedern der AG die Kopfweiden am Belmer Bach vor. Die Schüler zwischen 10 und 16 Jahren schnitten sich mit Hand- und Motorsägen durch das ausgetriebene Astwerk der Weiden. " Durch das Abschneiden entstehen auf Dauer kleine Höhlungen, in denen Steinkäuze nisten können", erklärte Friedhelm Scheel. Dem Landschaftswart war im November für seine Tätigkeit der " muna-Preis" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des ZDF verliehen wurde. Allerdings kann es bis zu 30 Jahre dauern, bis regelmäßiges Schneiden zu diesen natürlichen Bruthöhlen führt.
Es erhielt aber nur die Hälfte der 14 Bäume am Bach diesen Kurzhaarschnitt. " Auf den anderen bleiben die Astquirle stehen und werden erst in den kommenden Jahren weggenommen", sagte Scheel. Sie bieten Singvögeln wie Amseln und Heckenbraunellen Schutz vor Habichten und Sperbern.
Am Mittag war die Arbeit getan. Als Belohnung für die Arbeit lud der Hofbesitzer die Naturschützer zu Erbsensuppe und warmen Getränken in seine Reiterstube ein.

Bildtext: Mit Motorsägen arbeiteten sich die Schüler durch das ausgetriebene Astwerk. Durch das Abschneiden entstehen kleine Höhlungen, in denen später Steinkäuze nisten können. Foto: Thomas Osterfeld
Autor:
iza


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