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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Autos fahren jetzt leise und sicher
Zwischenüberschrift:
Zwei große Baustellen sind beseitigt – Arbeiten erfolgreich beendet
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Vehrter Landstraße wurde auf einer Strecke von 1, 2 Kilometern erneuert. Ein großer Abschnitt der Pagenstecherstraße ist außerdem sicherer geworden: Zwei große Baustellen, die mehrere Monate in Anspruch genommen hatten, konnten pünktlich zum vierten Advent aufgehoben werden.
An der Pagenstecherstraße ging es in erster Linie um die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Das Problem an der Strecke: Viele Autofahrer biegen auf die Grundstücke der Geschäfte ab. " Dabei müssen sie drei Fahrstrecken überqueren und auf den Verkehr aus zwei Richtungen achten", erklärt Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau.
Viele Auffahrunfälle durch plötzlich bremsende Pkw und häufige Kollisionen beim Abbiegen waren die Folge. Durch die vielen Geschäfte und die hohe Verkehrsdichte bestand an der Pagenstecherstraße somit ein großes Unfallpotenzial.
Durch die Bauarbeiten soll sich die Situation in Zukunft entschärfen. Zu den Neuerungen zählt eine zusätzliche Mittelspur samt Verkehrsinseln nahe dem Eversburger Platz. Diese soll den Abbiegeverkehr künftig von der Hauptfahrbahn weglenken. Schürings: " Das erhöht den Verkehrsfluss, weil die Linksabbieger nicht mehr den Geradeausverkehr blockieren."
Die Radwege an der Pagenstecherstraße wurden darüber hinaus teils auf den Bürgersteig verlegt, sodass nun streckenweise ein kombinierter Fuß- und Gehweg entstanden ist.
Insgesamt wurde ein Abschnitt von 800 Metern erneuert. Viereinhalb Monate dauerten die Arbeiten. Kostenpunkt: eine Million Euro. Da auf der Straße tagsüber so viel Verkehr herrscht, mussten vier Nachtschichten unter Vollsperrung eingelegt werden. Zudem machte ein plötzlicher Wintereinbruch den Straßenarbeitern für kurze Zeit einen Strich durch die Rechnung.
Vor allem die Anwohner freuen sich nun über die Neuerung. " Einige haben sich persönlich bei den Arbeitern bedankt, das kommt auch selten vor", so Anne-Katrin Bünte vom Fachdienst Straßenbau.
Nach drei Monaten Bauzeit konnten auch die Arbeiten an der Vehrter Landstraße beendet werden. Zwischen Ickerweg und Haster Weg wurde ein Kilometer der Strecke neu gebaut. Der gesamte Bauabschnitt umfasste 1, 2 Kilometer.
Das Alter der Straße verursachte hier Probleme: Die Betonplatten in der Fahrbahn waren beschädigt, die Autos verursachten daher großen Lärm. " Die Straße wurde in den 50er-Jahren gebaut, um den Panzern einen Zugang zur Limberg-Kaserne zu verschaffen", erklärt Jürgen Schmidt, Leiter des städtischen Fachdienstes Straßenbau. Im Laufe der Jahre waren Teile der Straße abgesackt, immer neue Risse im Belag entstanden.
750 000 Euro investierte die Stadt, um das Problem zu beheben. Die alte Betonstraße wurde zerkleinert und dient nun als Tragschicht für die neue Fahrbahn. Die Anwohner haben wieder Ruhe, von dem Verkehr ist nun kaum noch etwas zu hören.
2009 sind weitere Arbeiten in Eversburg geplant. Die Atterstraße soll im Bereich zwischen dem Eversburger Platz und dem Bahnübergang erneuert werden. Zudem soll der Bereich hinter dem Haster Weg umgebaut werden. Ein Termin hierfür steht jedoch noch nicht fest.

Bildtext:
Die letzte Bake an der Vehrter Landstraße beseitigen Werner Bräuer, Franz Schürings, Leiter Fachbereich Städtebau, Anne-Katrin Bünte und Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau.
Die letzte Fahrbahnmarkierung sitzt: Die Bauarbeiten an der Pagenstecherstraße sind abgeschlossen. Fotos: Gert Westdörp
Autor:
cko


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