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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mehr Geld für die besten Parkplätze
Zwischenüberschrift:
OPG erhöht Gebühren am Kamp, Nikolaiort und im Ledenhof
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Beim Parken gilt in Zukunft ein neues Prinzip: Die besten Plätze sind teurer. Zum 1. Januar erhöht die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) die Gebühren in den Parkhäusern am Kamp, Nikolaiort und Ledenhof für die erste Stunde um 50 Cent auf 1, 50 Euro. Jede weitere Stunde kostet weiterhin einen Euro. Die Tarife in allen anderen Parkhäusern bleiben unverändert.
OPG-Geschäftsführer Ingo Hoppe vergleicht das Prinzip mit dem Theater: " Wer die besten Plätze will, muss auch etwas mehr zahlen." Münster, Bielefeld und Oldenburg haben dieses Prinzip längt umgesetzt. Im zentralen Parkhaus Aegidii in Münster zum Beispiel kostet die erste Stunde 1, 20, in cityfernen Garagen wie am Bahnhof beginnt der Tarif bei einem Euro. In Bielefeld kostet die erste Stunde in der City-Passage 1, 50 Euro, jede weitere halbe Stunde einen Euro.
Die Erhöhung ist umstritten. Die FDP sagte in der OPG-Gesellschafterversammlung Nein, die CDU setzte sich für eine Verschiebung auf den 1. Juli ein. FDP-Fraktionschef Thomas Thiele warnte: " Die Stadt leistet einen weiteren Beitrag zur Verwaisung der Innenstadt." Die Begründung der OPG, Autofahrer könnten auf Parkhäuser in den Randlagen ausweichen, sei " ein Schlag ins Gesicht für die Innenstadtbesucher". Es sei zu befürchten, dass bald auch das Parken an der Straße teurer werde. Die Parkhausgebühren waren zuletzt vor vier Jahren erhöht worden. Die höheren Kosten für Energie und Personal seien nicht mehr aufzufangen, so OPG-Geschäftsführer Hoppe. Außerdem hatte die OPG die Mehrwertsteuererhöhung auf 19 Prozent nicht auf die Gebühren aufgeschlagen.

Bildtext: 1, 50 Euro kostet die erste Stunde ab Januar in den Parkhäusern am Kamp (Foto), Nikolaiort und Ledenhof. Foto: Gert Westdörp
Autor:
hin


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