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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Gläser wackeln im Schrank"
Zwischenüberschrift:
Anlieger der Sandforter Straße wollen endlich Ruhe vor Lkw
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wie können die Anlieger der Sandforter Straße vom Schwerverkehr entlastet werden? Diese Frage gehörte schon im Ortsrat Darum, Gretesch, Lüstringen zu den Dauerbrennerthemen. Auch in den Sitzungen des Bürgerforums wird sie immer wieder emotional diskutiert.
So auch in der jüngsten Sitzung. Bisherige Untersuchungen hätten ergeben, dass kaum Durchgangsverkehr von Lüstringen nach Voxtrup zu verzeichnen sei, sondern vornehmlich das Gewerbegebiet Teufelsheide von Lastwagen angesteuert werde, erläuterte Jürgen Schmidt vom Fachbereich Städtebau. Allerdings solle noch einmal eine detaillierte Verkehrszählung durchgeführt werden, die speziell auf Lastwagen und die Verkehrszeiten abgestellt werde.
Im Bürgerforum machten die Anwohner ihrem Unmut erneut mit sehr plastischen Schilderungen Luft: " Die Gläser wackeln im Schrank", beschrieb eine Teilnehmerin den Zustand und forderte " Erholungsphasen" für die Anlieger. Der Vorschlag: Die Sandforter Straße soll zumindest von Freitagabend bis Sonntag für Lastwagen gesperrt werden.
Doch daraus wird wohl nichts werden. Denn ob zeitlich befristet oder dauerhaft: Die Stadt hält ein Durchfahrverbot für nicht durchführbar. Dieses müsste regelmäßig kontrolliert werden, sonst sei es eine " stumpfe Waffe", wie Oberbürgermeister Boris Pistorius sagte. " Da stoßen wir schlicht an unsere Grenzen." Auch müsse Anliegerverkehr zugelassen werden, was ebenso wenig kontrollierbar sei, ergänzte Schmidt.
Die Anwohner plädieren außerdem dafür, den Verkehr über den Seilerweg abzuwickeln, der die gleiche Breite wie der Heideweg habe und damit für Lastwagen gut befahrbar sei. Zwei Schwachpunkte sieht Schmidt allerdings bei dieser Strecke: Zum einen gebe es eine enge S-Kurve. Bei Verkehrsspitzenzeiten sei deshalb mit Rückstau zu rechnen. Zum anderen sei das Rechtsabbiegen vom Heideweg in den Seilerweg problematisch.
Dennoch werden sich Verwaltung und Politik nun mit dieser Route befassen. Der Vorschlag von Ratsherr Frank Henning (SPD): Im Zuge der Diskussionen zum Masterplan Mobilität könne der Seilerweg in den Blick genommen und möglicherweise als Führungsroute für den Schwerverkehr ausgewiesen werden.
Autor:
hmd


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