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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Frust und Freude mit Regionalbahnen
Zwischenüberschrift:
Lob für Westfalenbahn für Zugverdoppelung und Kritik an überlasteter Nordwestbahn
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Frust und Freude mit den privaten Regionalbahnen im Osnabrücker Land: Die drangvolle Enge in der Westfalenbahn im morgendlichen Berufsverkehr zwischen Wissingen und Osnabrück ist seit Anfang dieser Woche durch eine Verdoppelung der Triebwagen endlich Vergangenheit. Dafür steht jetzt die Nordwestbahn in der Kritik. Zahlreiche Besucher des Osnabrücker Weihnachtsmarktes sind an Adventswochenenden am Hasetorbahnhof zurückgelassen worden, weil die letzten Züge Richtung Oldenburg und Vechta abends gegen 23 Uhr überfüllt waren.
Katrin Hofmann von der Nordwestbahn GmbH bestätigte gestern das Beförderungsproblem. Rund 400 Personen passen in den Zug mit zwei Triebwagen. Die letzte Rückfahrmöglichkeiten Richtung Norden wollen an den Adventswochenenden bei schönem Winterwetter aber mehr Fahrgäste nutzen. Doch Reservetriebwagen hat die Regionalbahn nicht. Mit einem zusätzlichen Gelenkbus für noch einmal rund 100 Personen versucht die Nordwestbahn (NWB) nach Hofmanns Worten die Überkapazitäten abzubauen. Noch mehr sei aber nicht möglich. " Die Weihnachtsmärkte sind für uns ein hartes Geschäft", sagte die NWB-Sprecherin, " die Leute fahren mit unterschiedlichen Zügen entspannt hin und wollen abends mit dem letzten Zug zurück. Deshalb verzichtet der Regionalbahnbetreiber nach eigenen Angaben schon seit mehreren Jahren auf spezielle Werbung für den Pendelverkehr zu den Weihnachtsmärkten.
Ganz so kalt erwischt hat es die Westfalenbahn bislang noch nicht, sagt ihr Geschäftsführer Rainer Blüm gestern. Zwischen Münster und Osnabrück mit gleich zwei attraktiven Weihnachtsmärkten könne es schon mal eng werden, oder die Fahrgäste müssten schlimmstenfalls auf die nächste Verbindung warten. Vom letzten Zug stehen gelassen worden sei aber noch niemand, sagte Blüm.

Bildtext: Knapp ein Jahr liegt zwischen diesen beiden Bildern aus der Wesfalenbahn zwischen Wissingen und Osnabrück. Nachdem die Zahl der Triebwagen verdoppelt worden ist, gehört die drangvolle Enge im Berufsverkehr der Vergangenheit an. Foto: Elvira Parton
Autor:
ra


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