User Online: 2 | Timeout: 10:32Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schülerverkehr auf der Streichliste
Zwischenüberschrift:
Verwaltung greift alten Plan wieder auf
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Haushaltsdebatte wird einen alten Streit neu aufleben lassen: Die Verwaltung schlägt zum zweiten Mal die Reform des Schülerbusverkehrs vor. Es sollen nicht mehr alle Schüler in den Genuss des Freifahrtscheins kommen.
Heute erhält jeder Schüler eine Busfahrkarte, egal, ob er den Bus für den Schulweg nutzt oder nicht. Die Verwaltung schlägt vor, Entfernungsgrenzen einzuführen. Nur die Grundschüler, die mehr als einen Kilometer von der Schule entfernt wohnen, sollen eine Karte erhalten. In der Sekundarstufe soll die Grenze bei 1, 5 Kilometern liegen. Das wäre die Rückkehr zu der Regelung, die bis 1990 galt. Abgeschafft wurde sie aus Sicherheitsgründen: Eine bundesweite Studie hatte belegt, dass Schulkinder, die mit dem Rad zur Schule fuhren, häufiger verunglückten als Fahrschüler.
4, 9 Millionen kostet der Schülertransport die Stadt jährlich, das sind 27, 30 Euro pro Monat und Kind, unabhängig davon, ob das Kind den Bus nutzt. Das Land bezuschusst jede Fahrkarte mit etwa 23 Euro. Schränkt die Stadt den Nutzerkreis ein, geht auch ein Teil der Landeszuschüsse verloren. Das war ein Grund, warum die Fraktion die Kürzungen in der vorangegangenen Haushaltsdebatte abgelehnt hatten. 14 000 Schüler kommen in den Genuss der kostenlosen Fahrkarte. Die Schülertickets gelten für die Linie von zu Hause zur Schule und für eine weitere Linie nach Wahl.
Die Liste der Verwaltung sieht Einsparungen von 3, 83 Millionen Euro im kommenden Jahr vor. Die pauschale Sachkostensperre von zehn Prozent soll 900 000 Euro bringen. Durch die Verringerung des Defizits aus den Vorjahren von 102 auf rund 80 Millionen Euro spart die Stadt 800 000 Euro jährlich an Zinsen. Eine Erhöhung der Vergnügungssteuer auf Spielgeräte, die die Verwaltung vorschlägt, ließe Mehreinnahmen von 109 000 Euro erwarten
Autor:
hin


Anfang der Liste Ende der Liste