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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Aussichtsturm für den Schölerberg
Zwischenüberschrift:
CDU-Ortsverband und Museum wollen 30 Meter hohen Lernort
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die CDU wünscht sich einen rund 30 Meter hohen Aussichtsturm auf dem Schölerberg. Dieser soll nicht nur die Wipfel der Bäume überragen und damit einen schönen Blick auf die umliegende Landschaft ermöglichen, sondern auch der Umweltbildung dienen. Unterstützung für den Plan kommt vom Museum am Schölerberg.
Björn Meyer, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Schölerberg/ Fledder, lud jetzt gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und Museumsdirektor Dr. Dietmar Grote zu einem Ortstermin ein, um die Idee vorzustellen.
Treffpunkt: der historische Hochbehälter aus dem Jahr 1907, der 132 Meter über Normalnull liegt und damit der höchste Punkt der südlichen Stadtteile ist.
Im Bereich des Wasserspeichers könnte auch der Aussichtsturm entstehen. Der genaue Standort und weitere Details wie die Finanzierung oder die Bauweise des Turms seien zu diesem Zeitpunkt allerdings noch völlig offen, stellte Meyer klar.
In einer der nächsten Sitzungen des Werksausschusses Grünflächen und Friedhöfe wolle die CDU aber beantragen, dass die Verwaltung die Machbarkeit eines solchen Projekts überprüft.
Dieses würde nach Ansicht der Christdemokraten gut in das geplante Drei-Berge-Projekt passen, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt begleitet werden soll. Dabei sollen Westerberg, Piesberg und Schölerberg mit ihren Sehenswürdigkeiten und kulturellen Einrichtungen miteinander verknüpft werden. Der Aussichtsturm würde darüber hinaus auf der Route des Panoramawegs und zweier weiterer Wanderwege liegen, wie Meyers Stellvertreter Wolfgang Maaß betonte.
Unterstützt wird der Plan von Museumsdirektor Grote. Er sei von der Idee sofort begeistert gewesen, sagte er. Ein etwa fünf bis zehn Gehminuten vom Museum entfernter Aussichtsturm könne als " Standbein des Museums im Freiland" dazu beitragen, dasÖkosystem Wald vom Wurzelbereich über die Strauch- und Baumschicht bis hin zum Kronenbereich verständlich darzustellen. Auch die für das Museum wichtigen Themenkomplexe " Boden" und " Geologie" ließen sich so didaktisch verbinden.
Auch CDU-Vorstandsmitglied Peter Jeda sieht in dem Projekt eine große Chance für die Umweltbildung, speziell für die Osnabrücker Schulen: Das Grashüpfer-Umweltmobil beispielsweise müsse erst angefordert werden, und auch einen Schulklassenbesuch im Museum müsse man im Voraus planen und sich anmelden. Ein Aussichtsturm hingegen stehe zu jeder Jahreszeit auch für spontane Exkursionen in die Natur zur Verfügung.
Meyer hofft darüber hinaus, dass durch den Neubau die Identifikation der Schölerberger mit ihrem Stadtteil und seine Attraktivität als Naherholungsgebiet gesteigert werden: " Das Projekt betont und fördert die Wertigkeit des Schölerbergs mit dem Zoo und dem Museum als regionales und überregionales Erholungsziel."
Durch den Brückenschlag unterschiedlicher Umweltakteure Osnabrücks könnten wichtige Synergien bei der Vermarktung und der Angebotsgestaltung erzielt werden, sagte Meyer.

Bildtext: Irgendwo hier könnte der Aussichtsturm stehen. Von links: Björn Meyer, Corinna Stübbe, Museumsdirektor Dr. Dietmar Grote, Wolfgang Maaß und Peter Jeda (von links). Foto: Klaus Lindemann
Autor:
ack


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