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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Unabhängig von großen Konzernen"
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke verteidigen Investition
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadtwerke verteidigen ihre Entscheidung, sich am Bau eines neuen Kohlekraftwerks in Krefeld-Uerdingen zu beteiligen. In einer Pressemitteilung wird darauf hingewiesen, dass durch die Nutzung der Abwärme ein hoher Wirkungsgrad erreicht werde deutlich mehr als bei vergleichbaren Kohlekraftwerken.
Osnabrück. Die Stadtwerke, so heißt es weiter, wollten wie andere Energieversorger in die Stromeigenerzeugung einsteigen, um sich von den großen Konzernen unabhängiger zu machen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Aber nur an wenigen Standorten seien solche Projekte möglich.
Geradezu komfortabel sei die Situation der Stadtwerke Osnabrück: Als Mitinitiator von mehreren bundesweiten Stadtwerke-Partnerschaften biete sich dem Osnabrücker Energieversorger jetzt die Möglichkeit, sich an der Entwicklung und dem Bau eines Kohlekraftwerkes in Krefeld-Uerdingen zu beteiligen. Anders als bei den meisten anderen Großkraftwerken werde mit der eingesetzten Primärenergie nicht nur Strom erzeugt. Ein Großteil der anfallenden Wärme solle durch angrenzende Unternehmen genutzt werden. Mit einem voraussichtlichen Wirkungsgrad von 60 Prozent liege das Kraftwerk damit deutlich über dem durchschnittlichen Wirkungsgrad des heutigen Kohlekraftwerksparks, der rund 38 Prozent betrage. Entsprechend positiv falle auch die Klimabilanz aus: In dem geplanten Kraftwerk, das 2014 ans Netz gehen könnte, würden 40 Prozent weniger CO2 - Emissionen verursacht als bei den heute üblichen Kohlekraftwerken.
Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, kündigt zugleich an, dass trotz des neuen Kraftwerks die bisher vom Aufsichtsrat beschlossene Eigenerzeugungsquote im Bereich fossiler Energien nicht erhöht werde. Das bedeute im Umkehrschluss, dass gegebenenfalls ein anderes Kraftwerksprojekt zurückgefahren werden müsse. Nicht zurückfahren würden die Stadtwerke aber ihr Engagement bei den alternativen Energien.


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