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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Großes Misstrauen nach der Abrechnungspanne
Zwischenüberschrift:
Ausgleichsflächen Thema im Bürgerforum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Die Abrechnungspanne für das Baugebiet " In der Masch" wirkt nach und das Misstrauen bleibt. Das Bürgerforum Eversburg/ Hafen diskutierte jetzt die Frage, ob die Ausgleichsflächen auf diesem Gebiet überhaupt ihren Zweck erfüllen und die Anlieger für sie aufkommen müssen. " Ja", lautet die Antwort der Verwaltung.
Detlef Gerdts, Leiter des städtischen Fachbereichs Umwelt, rechnete vor, dass die Anlieger 48 000 Euro für die Ausgleichsflächen im Baugebiet In der Masch übernehmen müssen. Es handelt sich dabei um extensive Grünflächen mit Büschen und Bäumen sowie wasserdurchlässige Schotterwege.
" Die Kosten für außerhalb des Baugebietes angelegte Ausgleichsflächen an der Düte trägt jetzt die Stadt", so Detlef Gerdts weiter. Dabei handele es ich um 232 964 Euro, die den Betroffenen in Eversburg erspart blieben. Statt 9, 18 Euro pro Quadratmeter müssten sie nur noch 3, 16 Euro veranschlagen. In den vergangenen Monaten hatte die Stadt den Anwohnern des Baugebiets auch die Kosten für die externen Ausgleichsflächen in Rechnung gestellt und dies dann zurückgenommen. Denn: Das Baugebiet war bereits vor 1998 ausgewiesen worden, und zu der Zeit war es noch nicht vorgesehen, außerhalb liegende Ausgleichsflächen in Rechnung zu stellen. Diese Panne hatte zu erheblichem Unmut und zu Misstrauen geführt.
Diese Atmosphäre beherrschte auch das jetzige Bürgerforum. In der Diskussion ging es sowohl um die Eigenschaften der Ausgleichsfläche als auch um daraus folgende Kosten für die Bürger. Mehrere Anwohner meinten, die Schotterwege stellten keineökologische Aufwertung dar und seien deshalb keine echte Ausgleichsfläche. Weitere Anwohner stellten fest, einer der Wege habe auch vorher schon existiert und dürfe deshalb nicht berechnet werden. Auch die Politiker Uwe Twent (CDU) und AliceGraschtat (SPD) schlugen in die Bresche und forderten mehr Klarheit.
" Unglaubliche Arroganz"
Ein Anwohner verdächtigte die Verwaltung, dass sie Klagen einkalkuliere, ein weiterer sprach von " unglaublicher Arroganz". Stadtrat Karl-Josef Leyendecker zeigte sich überzeugt: Die neuen Bescheide wiesen nun keine Fehler mehr auf. Bürgermeister Burkhard Jasper glättete die Wogen: " Ich kann Ihren Unmutverstehen." Und Detlef Gerdts versprach, " der Sache gleich morgen nachzugehen".
Und so sieht das Ergebnis am folgenden Tag (also Ende der vorigen Woche) aus: Detlef Gerdts bleibt bei seiner Erläuterung, die er bereits im Bürgerforum vertreten hat. Die Ausgleichsflächen in der Masch erfüllten eindeutig ihren ökologischen Zweck, weil sie " auch das Landschaftsbild im Baugebiet verbessern und zur Erholung dienen". Und der früher bereits vorhandene Weg gehöre auch dazu. Dieser ehemalige Trampelpfad sei beschädigt gewesen und deshalb neu angelegt worden.
Autor:
jweb


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