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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Aus Sonnenenergie wird Strom
Zwischenüberschrift:
Fotovoltaikanlage auf dem Abfallwirtschaftsbetrieb installiert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Blick von oben machte es deutlich: In der Stadt gibt es viele Dächer, die den Aufbau von Fotovoltaikanlagen zuließen. Würden mit ihnen knapp 40 Prozent der Häuser eine Umwandlung von Sonnenenergie in Strom ermöglichen, wäre der Bedarf aller Privathaushalte in der Stadt mehr als gedeckt. Das hatte ein Fachhochschulprojekt mit Namen " Sun-Area" ergeben. Die Verwaltung geht deshalb mit modellhaften Beispielanlagen voran.
Von 300 Anlagen im Stadtgebiet, die schon heute Sonnenenergie in Strom umwandeln, sind 15 auf Gebäuden der Verwaltung angebracht. Eine weitere ist nun auf dem Gelände des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) gestartet: Sie ist die erste und größte Fotovoltaikanlage im städtischen Besitz.
Auf den Dächern zweier Fahrzeughallen wurden 515 Module in den vergangenen Monaten " buchstäblich bei Wind und Wetter installiert", sagte Rainer Heimsch. Der Ingenieur begleitete die Planungen des Abfallwirtschaftszentrums mit dem Fachbereich Umwelt. Die Fotovoltaikmodule erzeugen in bester Auslastung rund 86 000 Kilowattstunden, womit der Strombedarf von 21 Haushalten pro Jahr gedeckt ist. Eingespart werden künftig auch 65 Tonnen Kohlendioxid. " Über kurz oder lang wird sich Osnabrück in eine echte Sun-Area-Region entwickeln", ist Oberbürgermeister Boris Pistorius zuversichtlich.
Rund 440 000 Euro hat die Fotovoltaikanlage gekostet. " Das Geld stammt aus den Rücklagen, die die Stadt für den Piesberger Rekultivierungsfonds angelegt hat", erklärte AWB-Leiterin Marietta Klekamp-Lübbe. Die umgewandelte Sonnenenergie wird von den Stadtwerken gekauft: 20 Jahre lang zahlen sie mit 46, 75 Cent einen Garantiepreis für die Kilowattstunde Strom.

Bildtext: Sie präsentieren stolz die neue Anlage: Oberbürgermeister Boris Pistorius, Ingenieur Rainer Heimsch und Marietta Klekamp-Lübbe vom Abfallwirtschaftsbetrieb. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
steb


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