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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit Köpfchen aus Wärme Kälte machen und dabei sparen
Zwischenüberschrift:
Fachleute zu Gast bei der DBU: Verbundlösungen aus konventionellen und solarbetriebenen Kühlanlagen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Wer im Sommer schon einmal eine Gartenparty veranstaltet hat, weiß: Nicht nur Heizen braucht viel Energie, Kühlen auch. Für die Kühlung von Büro- und Industriegebäuden wird immer mehr Energie eingesetzt. Weltweit steigt der Energiebedarf zur Kühlung in Gebäuden stark an. Die Internationale Energieagentur geht davon aus, dass er etwa doppelt so schnell wachsen wird wie der Gesamtenergiebedarf von Gebäuden. Aber mit moderner Technik lässt sich da viel Energie einsparen. Über den Stand der Entwicklung und das " Gewusst-wie" sprachen jetzt in Osnabrück rund 60 Wissenschaftler, Hersteller und Planer aus ganz Deutschland im Zentrum für Umwelt-Kommunikation (ZUK) der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Die Leiter der Tagung Dr. Roland Digel (DBU) und Dr. Hans-Martin Henning (Fraunhofer ISE) waren sich einig: Die Zukunft in den gemäßigten Klimazonen gehört intelligenten Verbundlösungen aus konventionellen und solarbetriebenen Kühlanlagen. Besonders dann, wenn Restwärme oder Sonnenwärme kostenlos oder billig vorhanden ist, ließen sich umweltfreundliche und wirtschaftliche Klimatisierungs- und Kühlanlagen bauen.
Bisher wird Kälte überwiegend durch elektrisch betriebene, energieintensive Kältemaschinen erzeugt. Ein auf Energieeffizienz ausgerichteter Forschungs- und Entwicklungsansatz folgt dem Leitsatz " Kälte aus Wärme": Zahlreiche Pilotanlagen, die die Kraft der Wärme nutzen, wurden bereits gebaut und in Betrieb genommen. Die DBU, die zur Fachveranstaltung " Kälte aus Wärme Workshop zum Thema Kälteerzeugung unter Nutzung unterschiedlicher Wärmequellen in Industrie, Gewerbe und Gebäuden" zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, Freiburg, eingeladen hatte, hat mehrere Projekte zu diesem Thema gefördert. Ein Beispiel: Ein Bürogebäude in Bad Oeynhausen nutzt bereits eine Kombination aus Blockheizkraftwerk und Sonnenenergie. Im Hamburger Hafen sind ähnliche Anlagen in Planung. Digel berichtete, dass Klimaanlagen zum Beispiel für die Luftentfeuchtung etwa die Hälfte der gesamten für den Prozess erforderlichen Energie benötigen. Thermisch angetriebene Luftentfeuchter bringen hier erhebliche Einsparungen.
Die zunehmende Nachfrage nach energieeffizienten Technologien für Klimatisierung und Kühlung führte in den letzten Jahren sowohl zu einer verstärkten Forschungs- und Entwicklungstätigkeit auf dem Gebiet der thermisch angetriebenen Verfahren als auch zur Installation zahlreicher Anlagen.
Kälte aus Wärme Mehr zum Thema unter: www.solarserver.de/ oder www.exportinitiative.de/

Bildtext: Hans-Martin Henning, Fraunhofer ISE.
Roland Digel, Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Autor:
swa


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