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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Familienbildung für Migranten öffnen
Zwischenüberschrift:
Ministerium unterstützt neues Projekt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Beratend, unterstützend, gesundheitsfördernd, aber auch unterhaltsam und spannend kann Familienbildung sein. Eltern und Kinder mit Migrationshintergrund greifen jedoch kaum nach den zahlreichen Angeboten. Hier möchte die Katholische Familienbildungsstätte (Fabi) Berührungsängste abbauen.
Voller Leben, Begegnung, Spiel und Spaß ist das Mehrgenerationenhaus in Haste zur Auftaktveranstaltung des Projekts " Migration": Babys krabbeln um ihre Mütter herum. Die sitzen in der Spielecke oder an der Kaffeetafel. Im Nebenzimmer lauschen Senioren dem Klavierspiel einer älteren Dame. Einen Raum weiter toben Jungs mit großen Schaumstoffwürfeln.
" Der Tagestreff Mehrgenerationenhaus bildet einen Standort für das Projekt", erläutert Fabi-Leiterin Christiane van Melis. Aber auch anderenorts will sie die Zugänge für Migranten weiter öffnen etwa im Familientreff Martinistraße und in der Fabi. Spielerisches Turnen, musische Entwicklung, Elterncafé: " Niedrigschwellige, praktische Angebote enthalten auch immer Zeitfenster, wo Eltern ins Gespräch kommen", sagt van Melis. " Wenn die Leute sich wohlfühlen, machen sie auch andere auf die Kurse aufmerksam." Dadurch werde die Elternunterstützung und die Frühförderung der Kinder angeschoben.
Kursgebühren halbiert
Projektleiterin Sevda Yildirim hat bereits Info-Flyer ins Türkische übersetzt. Neu ist ihr multikultureller Müttertreff montagnachmittags in der Fabi. Dort werden bei Wunsch auch pädagogische Themen besprochen. Parallel liegt die deutsch-türkische Lesestunde, in der Kinder und Erwachsene vorlesen. " Wichtig sind Menschen, die die Problematik der Zielgruppe kennen", so Yildirim. Das niedersächsische Familienministerium unterstützt für ein Jahr landesweit das Projekt " Migration". Dadurch sind bis nächsten Sommer die Kursgebühren bis zu 50 Prozent ermäßigt.
Mit einem interkulturellen Fotowettbewerb gab die Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Jasmin Bergel, " einen Anreiz, in dieses Haus zu kommen und sich zu informieren". Hier gebe es ständig Neues, etwa den Musikgarten mit Singen und Instrumentenspiel für Kleinkinder, Klavierunterricht oder den Spielkreis.
Zudem werde Hausaufgabenhilfe geboten, deutsche Alltagskommunikation, Polnischunterricht sowie mittwochs und donnerstags der Mittagstisch. Die Vereine " Patria" (Polen) und " Brücke der Hoffnung" (Russlanddeutsche) trügen viel zum Miteinander bei.

Bildtext: Zehn kleine Zappelmänner: die Kinder des Musikgartens beim Sing-, Bewegungs- und Instrumentenspiel. Foto: Jörn Martens
Autor:
gil


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