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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
100 Tannenbäume für die Iburger Straße
Zwischenüberschrift:
Mitglieder der Interessengemeinschaft IGIS trafen sich zur Weihnachts-Aktion
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Peter Jeda sitzt am Lenkrad seines Lieferwagens. Er fährt Schrittgeschwindigkeit. Hinter ihm geht Johannes Hemesath und zieht immer wieder einen Tannenbaum aus der offenen Hecktür von der Ladefläche. Die beiden gehören zur Interessengemeinschaft Iburger Straße( IGIS). Und die hat die Verkehrsader im Süden der Stadt für die Advents- und Weihnachtszeit geschmückt.
Ein gutes Dutzend Männer, Frauen und Kinder folgt dem Lieferwagen zwischen der Kreuzung zum Nahner Feld und der Eisenbahnbrücke kurz vor dem Rosenplatz. Ein Tross bindet die Tannenbäume an Laternen und Zäune, eine Nachhut verziert sie mit roten Bändern.
" Die meisten meinen, das wird von der Stadt gemacht", vermutet Rainer Kammler. Auf den ersten Blick sehen die Leute von der Interessengemeinschaft Iburger Straße in ihren Signalwesten auch aus wie Mitarbeiter der Stadt. Nur wer genau hinschaut, erkennt das Emblem der ehrenamtlichen Initiative.
Es ist das vierte Mal, dass die Interessengemeinschaft ihre Straße schmückt. Für die 100 Tannenbäume haben sie Sponsoren gefunden: Privatleute und Firmen. Sogar ein Bürger aus Atter hat einen Baum gespendet. Weshalb? " Weil er beruflich hier zu tun hat", weiß Peter Jeda. Jeda ist Vorsitzender der Interessengemeinschaft und hat die Bäume von den Spenden gekauft. Lager und Treffpunkt für die Aktion ist der Hof vor Rainer Kammlers Haus.
Mit der Tannenbaum-Aktion erfüllen sich die IGIS-Mitglieder gleich mehrere Wünsche. Sie bringen etwas Anheimelndes in die stark befahrene Iburger Straße: sowohl für sich und die Nachbarn als auch für Besucher, die aus dem Süden in die Stadt fahren. Und auch die Gewerbetreibenden freuen sich darüber. Gleichzeitig legt die Interessengemeinschaft Wert auf das Miteinander der Nachbarn.
Das Miteinander von Privat- und Geschäftsleuten stand schon bei der Gründung der IGIS vor vier Jahren im Vordergrund. " Wir wollen die Menschen zusammenbringen", so sagt es Peter Jeda. Der Weg dahin besteht aus vielen Aktionen: Wandertage, Familienfeste, Müllsammel-Aktionen und dergleichen mehr. Und immer wieder geht es " um die Belange von Bürgern, die hier wohnen und arbeiten".
Im kommenden Jahr will die Interessengemeinschaft einen kleinen Adventsmarkt an der Iburger Straße organisieren sogar mit Karussell. Peter Jeda und Ilka Barth, die zweite Vorsitzende, sind überrascht, dass sie beide diese Idee gleichzeitig hatten.
Die Bäume stehen, und das soll gefeiert werden. Grill, Fleisch und Getränke stehen bereit wieder auf dem Hof bei Rainer Kammler.

Bildtext: Diese Weihnachtsbäume schmücken jetzt die Iburger Straße: Mitglieder der Interessengemeinschaft IGIS stellten sie am Wochenende auf. Foto: Hermann Pentermann
Autor:
jweb


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