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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit Ökostrom gegen den steigenden Meeresspiegel
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
"‚ Klimaforscher rügt Umweltpolitiker′ so hieß die Unterschrift zum Bericht über den Diskussionsabend mit Minister Gabriel und Klimaforscher Latif. Zu Recht, denn es ist schon bald zu spät für eine Wende in der Klimaentwicklung.
Sie hat im Negativen schon stattgefunden, wie die Bauern auf der südlichen Erdhalbkugel leidvoll erfahren: Überflutete das Wasser vor wenigen Jahrzehnten nur vier- bis fünfmal im Jahr die Deiche vor ihren Feldern, wie ältere Anwohner in Bangladesch berichten, so geschieht das heutzutage alle zwei Wochen. Dauerte die Regenzeit in den 1970er Jahren rund 140 Tage, ist sie heute bei gleicher Niederschlagsmenge auf 110 Tage geschrumpft.
Das bedeutet sintflutartige Regenschauer und Überschwemmungen in der Monsunzeit und Dürre und Wasserknappheit während der Trockenzeit. Gleichzeitig steigt der Meeresspiegel, und einige flache Inseln sind schon überspült. Dadurch dringt das Salzwasser weiter flussaufwärts und verseucht Grundwasser und landwirtschaftliche Nutzflächen [. . .] (Jahresbericht Katastrophenhilfe 2007).
Leider blieben an dem Diskussionsabend hilfreiche Maßnahmenkataloge außen vor. Nur für Hausbesitzer wurden relevante Lösungen erwähnt. Und der Normalbürger? Er könnte den Strom jetzt schon monatlich, wöchentlich, täglich, stündlich, minütlich sauber, CO2 - frei oder sehr gering bestimmen, wenn er den ökologisch relevanten Strombezieher, der die Kohlestromerzeugung ausschließt (naturstrom, Lichtblick, Schönau, greenenergy), wählt.
Wenn die Rate von fünf Prozent der Bevölkerung auf 30 Prozent stiege, so hätte das gesamtklimatische und gesamtwirtschaftlich nützliche Auswirkungen. Eine solche Information hätte diesen Abend zu einem gewinnbringenden gemacht."
Autor:
Klaus Maßmann


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