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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Noch mehr Eltern sind für die Gesamtschule
Zwischenüberschrift:
Schulausschuss: Nach korrigierter Auswertung höherer Anteil
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Zahl der Eltern, die eine Integrierte Gesamtschule (IGS) am Standort Käthe-Kollwitz-Schule befürworten, ist noch höher als zuvor von der Schulverwaltung angegeben. Der Grund: Bei der zügigen Auswertung der Befragung wurden versehentlich zwei Schulen in den Einzelergebnissen nicht berücksichtigt.
Die bereinigten Zahlen präsentierte der Leiter des Fachbereichs Schule und Sport, Hans-Georg Freund, in der Sitzung des Schul- und Sportausschusses. Für die zur Errichtung einer IGS vorgeschriebene Erhebung hatte die Verwaltung für jeden Osnabrücker Grundschüler einen Fragebogen an die Eltern ausgegeben.
Die Eckdaten der Ergebnisse bleiben unverändert: Von 5233 Bögen kamen 2847 (54, 5 Prozent) ausgefüllt zurück. Bei den Einzelergebnissen steigt jedoch die Zahl zustimmender Antworten um gut zehn Prozent: Die Eltern von 1117 Grundschülern (39 Prozent der Rückläufe, bzw. 21 Prozent aller Befragten) würden demnach ihre Kinder an einer IGS Käthe-Kollwitz-Schule anmelden, so die neuen Daten.
Auch für die einzelnen Jahrgänge verdeutlicht sich der Trend: In den dritten Klassen wünschen Eltern für 297 Schüler die IGS, in den vierten Klassen sogar für 312 Schüler. Das ist weit mehr als das Doppelte der für eine fünfzügige IGS benötigten 130 Schüler.
Marion Fiolka-Dörpmund (SPD) sieht darin " ein deutliches Votum, dass Platz für mehr als zwei Gesamtschulen ist". Die Ergebnisse der Viertklässler zeigten Bedarf für mehr als zehn Parallelklassen, rechnet Fraktionskollege Paul Meimberg vor. " Das positive Elternvotum sollte Ansporn geben, diese IGS voranzutreiben", sagt auch Birgit Strangmann (Grüne).
Für Brigitte Neumann (CDU) ist das Ergebnis nicht überraschend: " Wir wussten, dass es Eltern gibt, die ihren Wunsch nicht erfüllt sehen." Es gebe Handlungsbedarf, aber der müsse im Kontext mit den anderen Schulformen stehen. Sie vermisst bei der Befragung die Berücksichtigung einer Gesamtschule im konfessionellen Bereich. Till Olaf Voß (CDU) befürchtet durch eine IGS, die viele als " Heilsbringer" sähen, eine Gefährdung anderer Schulen im Umkreis: " Schon wenn ein Zug wegfällt, kann das zum Problem werden."
Die Verwaltung skizziert das weitere Vorgehen: Kulturdezernentin Rita Maria Rzyski möchte dem Rat " eine Beratungsgrundlage an die Hand geben". Dafür soll die Auswirkung einer IGS auf die Schullandschaft überdacht werden. Besonderes Augenmerk gelte der künftigen Entwicklung der Schülerzahlen und den mit nur 35 Nennungen (0, 7 Prozent aller Befragten) kaum gewünschten Hauptschulen. Für die Fachdiskussion wird möglicherweise ein Bildungsforscher eingeladen. Der Abschluss der Analysen ist bis Ende Januar 2009 geplant.
Bereits zur Haushaltsberatung am 18. Dezember will die Verwaltung die Kostenrechnung vorlegen. Seit Jahren habe die Käthe-Kollwitz-Schule einen Sanierungsbedarf, für den 6, 27 Millionen Euro vorgesehen sind, so Freund. Das müsse noch auf den aktuellen Stand hochgerechnet werden. Hinzu kämen dann noch die Kosten für die mögliche Erweiterung.
Autor:
Gila Kriz


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