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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sicherer Raum für exotische Bäume
Zwischenüberschrift:
Politiker besichtigen das neue Arboretum am Osthang des Piesbergs
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Jetzt hat Osnabrück auf Lechtinger Gebiet ein Arboretum. Dabei handelt es sich um einen Baumpark am Osthang des Piesbergs. Gestern trafen sich die Stadt- und Gemeindeoberhäupter und Sponsoren zu einem Gang durch das Gemeinschaftsprojekt.
Der Baumgarten beginnt an der Lechtinger Straße Im Quellengrund. Einst gehörte das Grundstück Johann Rudolf Pagenstecher, dem Bergwerksdirektor der Piesberger Zeche. Heute ist es Eigentum der Stadt Osnabrück.
Rund um den 150 Jahre alten Mammutbaum haben das Projektbüro Piesberg sowie der Eigenbetrieb Grünflächen und Friedhöfe der Stadt gemeinsam mit der Arbeit-Gemeinschaft Osnabrück (AGOS) Bäume gepflanzt, die zur Geschichte des Piesbergs passen etwa dem Karbonzeitalter und dem Tertiär.
Eine Sumpfzypresse, eine Schirmmagnolie, ein Gingko, ein Tulpenbaum, eine Andentanne, ein kleiner Mammutbaum, Moose, Farne und Schachtelhalme wachsen in dem Baumgarten, der rund einen Hektar groß ist. Sponsor der Pflanzen ist das Gartencenter Münsterland im benachbarten Haste.
Den Fußweg zum Arboretum gestaltete die Gemeinde Wallenhorst. Dazu gehört auch ein altes Pumpenhäuschen aus dem beginnenden 20. Jahrhundert. Früher hat es das abfließende Regenwasser bergauf zur ebenso alten Villa gepumpt. Die Firmen Zinco, das Baugeschäft Nilsson und die Dachdeckerfirma Hoffmann haben das Gebäude wiederhergestellt.
Osnabrücks Oberbürgermeister Boris Pistorius freute sich über die Hilfe von den Firmen, und Wallenhorsts Bürgermeister Ulrich Belde sprach von einer " gelungenen konzertierten Aktion" beider Kommunen. Für Josef Thöle, Ratsvorsitzenden der Stadt Osnabrück, ist der Baumpark " ein attraktiver Mosaikstein im Kultur- und Landschaftspark Piesberg".
Bereits im 19. Jahrhundert wurde auf dem Grundstück das erste Arboretum angelegtund auch der erste Mammutbaum gepflanzt. Er ist mit 42 Meter Höhe und einem Umfang von 6, 70 Metern der größte Baum im Osnabrücker Land.
Die Bezeichnung Arboretum kommt aus dem Lateinischen und ist die Bezeichnung für einen Baumgarten. Bei den alten Römern war Arbor das Wort für Baum.

Bildtext: Am Osthang des Piesbergs trafen sich Vertreter der Stadt Osnabrück, der Gemeinde Wallenhorst und der Sponsoren zu einem Gang durch den neuen Baumpark. Foto: Gert Westdörp
Autor:
jweb


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