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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kettensäge schafft Platz für Steinkäuze
Zwischenüberschrift:
Schülereinsatz: Weiden schneiden im Biotop
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Erstmalig kamen auch die neue Kettensäge und der neue Hochentaster zum Einsatz: Am Samstag war das Biotop " Im Kempchen" Einsatzort für Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Natur des Kardinal-van-Galen-Gymnasiums sowie Schüler der Angelaschule. Sie schnitten Kopfweiden, die später einmal Heimat für Steinkäuze sein können.
Voraussicht ist der Ansatz des Umweltschützers Friedhelm Scheel, der die AG seit vier Jahren an der Mettinger Schule anbietet. Es sei nicht sicher, ob sich in diesem Bereich auf absehbare Zeit mal Steinkäuze ansiedeln. Doch auch Förster müssten in großen Zeiträumen denken, zieht Scheel einen Vergleich.
Hinzu kommt, dass das Biotop mit seiner offenen Kulturlandschaft genau passend für Steinkäuze sei. Vor einigen Jahren hatten hier die Stadt und der NABU Osnabrück einen wechselfeuchten Bereich angelegt, der als Laichgewässer für Amphibien dient. Der Fachbereich Grün und Umwelt wandte sich darüber hinaus an Scheel und die Schüler, die ihr Steinkauzprojekt mittlerweile bundesländerübergreifend verwirklichen.
Bereits im Frühjahr hatten die Naturschützer vier Kopfweiden in diesem Bereich geschnitten und weitere Stecklinge an der Düte angepflanzt. Das Kappen der Spitzen ist notwendig, damit die Bäume nicht auseinanderbrechen. Alle acht bis zehn Jahre ist das Nachschneiden daher notwendig, berichtet Scheel. Positiver Nebenaspekt: Die Weiden bilden anschließend natürliche Asthöhlungen, die Lebensraum für Meisen und eben den Steinkauz sein können.
Dazu passt, dass sechs Schüler einen zweitägigen Motorsägenlehrgang bei dem gemeinnützigen Unternehmen Deula in Freren besucht hatten. Mit dabei waren auch Ramona Amme und Maximilian Ibing. Die beiden 16-jährigen Schüler arbeiten seit Gründung der AG mit und können hier ihre neu erworbenen Kenntnisse anwenden. Als Unterabteilung des NABU erhielt die AG zudem von Bingo-Lotto Niedersachsen einen Zuschuss für Motorsäge und Hochentaster sowie für die Schutzanzüge der sechs Schüler.
Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft, fast jede Woche arbeiten sie mit bei einem Umweltprojekt. Es gebe einfach ein positives Gefühl, bei einer guten Aktion mitzuarbeiten, sagt Maximilian. " Alle arbeiten eng zusammen. Das macht Spaß", ergänzt Ramona.
Autor:
hmd


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