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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Widerstand gegen neue Windräder
Zwischenüberschrift:
Im Bürgerforum Pye trugen Anlieger ihre Bedenken gegen die Pläne vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die geplante Erneuerung des Windparks auf dem Piesberg durch leistungsstärkere und höhere Rotoren war Hauptthema der Sitzung des Bürgerforums Pye.
Dass der Plan der neuen Windkraftanlage beim Bürgerforum Gegenwind bekommen würde, war den Verantwortlichen der Stadtwerke und den Politikern schon zu Beginn der Sitzung klar. Oberbürgermeister Boris Pistorius mahnte, diesem Tagesordnungspunkt nicht zu viel Diskussionszeit zu widmen, da sonst andere Punkte zu kurz kommen könnten: " Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass wir am 25. November eine Bürgeranhörung durchführen werden, wo alle Anliegen erörtert werden können."
Die Pläne der Stadtwerke sehen eine Leistungssteigerung der Anlage vor, die mit einer Gesamthöhe von rund 150 Metern für jeden der drei Masten einhergeht. Dagegen regen sich die Einwände. " Inwieweit ist die etwa 1000 Meter entfernte Wohnbebauung in Pye durch den Schattenwurf der Rotoren betroffen?", wollte eine Bürgerin wissen. Immerhin stehen die energieerzeugenden Masten auf einem Berg, der selbst schon 180 Meter Höhe misst. " Warum wird die Anlage hier gebaut und nicht woanders? Denkt denn irgendjemand an den Wertverlust unserer Häuser?", lautete ein weiterer Vorwurf.
Karl-Heinz Meyer von den Stadtwerken hatte in der mit rund 150 Bürgern gut besetzten Runde Mühe, den Bedenken zu begegnen. Der Piesberg komme als einzige Stelle der Stadt für die Gewinnung von Windenergie infrage. Zum Schattenwurf gebe es klare gesetzliche Vorgaben: " Dann muss abgeschaltet werden." Auch der vorgeschriebene Abstand zur Wohnbebauung werde eingehalten. Eine stärkere Geräuschentwicklung durch die neuen Rotoren hielt er wegen der neueren Technik für ausgeschlossen.
Zum Stand des Genehmigungsverfahrens würden Gutachten eingeholt, die Auskunft über diese Fragen gäben, merkte Meyer an. Der OB erinnerte an den Verfahrensgang, den eine Änderung des Bebauungsplans vorab zu durchlaufen habe. " Hier geht alles seinen vorgeschriebenen Weg, es ist noch nichts beschlossen", sagte er. Weder die Stadtwerke noch die Stadtverwaltung " wollen jemanden über den Tisch ziehen".
Autor:
iza


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