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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wohin mit dem großflächigen Einzelhandel?
Zwischenüberschrift:
Sitzung des Ausschusses für Planen und Bauen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Raumordnungsprogramm auf Landesebene stand jetzt im Mittelpunkt der Sitzung des Ausschusses für Planen und Bauen des Kreises. Innerhalb dieses Programms legt der Landkreis Osnabrück gemeinsam mit den Gemeinden die zentralen Versorgungsbereiche für großflächigen Einzelhandel fest. Damit sollen die Zentren gestärkt werden. Fachdienstleiter Arndt Hauschild stellte den Ausschussmitgliedern das Konzept vor.
Das Land habe gewisse Vorgaben festgelegt. Es gebe aber die Möglichkeit für den Landkreis, als Träger der Regionalplanung mit den Gemeinden verbindliche regionale Einzelhandelskonzepte zu erarbeiten, erläuterte Hauschild. Diese sollen bis Ende 2009 abgeschlossen werden. Die Ausschussmitglieder stimmten einstimmig der Änderung des Raumordnungsprogramms und der Einleitung des Aufstellungsverfahrens zu.
Es habe ein " Umdenken in der Politik" stattgefunden, Einzelhandel nicht mehr auf die grüne Wiese zu verlegen, sagte Johannes Rehm (CDU). Auch Hartmut Nümann (SPD) und Thomas Szlapka (Grüne) begrüßten die Entwicklung, es müsse aber eine enge Abstimmung mit den Gemeinden gewährleistet werden, meine Szlapka.
Mit der Regelung sollten die Grundlage für eine ausgewogene Abstimmung des großflächigen Einzelhandels im Landkreis sowie Rechtsklarheit und eine Verfahrensvereinfachung geschaffen werden, hieß es weiter. Der Landkreis habe das Instrument in einer Pilotstudie mit den Gemeinden Bad Essen, Bohmte und Ostercappeln erprobt.
Kreisrat Winfried Wilkens stellte im Ausschuss die Verwendung der Mittel vor, die der Landkreis vom Land für den öffentlichen Nahverkehr erhalte. Von den insgesamt 4, 74 Millionen Euro würden bis Ende des Jahres rund 2, 66 Millionen Euro verwendet. Ein neuer Ansatz sei, für mehr Verkehrssicherheit Lücken von Fahrradwegen im direkten Umfeld von Bushaltestellen zu schließen. Hier werde nun in Kloster Oesede ein erstes Projekt in Angriff genommen. Die Politik habe 2005 einzelne Förderquoten festgelegt, etwa für die Bereiche Investitionen, Fahrgastinformationen oder Verkehrserhebungen.
Der Fachdienst Straßen habe verschiedene Investitionskategorien aufgestellt. Als jüngste Liste stellte Fachdienstleiter Jürgen Schwietert den Bereich Erneuerung von Kreisstraßen mit einer Verkehrsbelastung von mehr als 1000 Fahrzeugen in 24 Stunden vor. Hierfür stünden jährlich zwei Millionen Euro zur Verfügung, mit denen zehn Kilometer Straße erneuert werden könnten. Es biete sich nun eine Bündelung mit dem Radwegeneubau an, so dass hier die Bauvorhaben neu festgelegt werden sollten.
So könnten Vorhaben in Bad Essen, Berge, Melle-Meesdorf und Merzen in Abstimmung mit der Straßenerneuerung vorverlegt werden, andere Projekte würden dann entsprechend später umgesetzt, sagte Schwietert.
Ab dem kommenden Jahr werde die Nemdener Straße (K 328) zwischen Wersche und Nemden erneuert. Insbesondere die " Anflickungen" am Straßenrand seien in schlechtem Zustand, sagte Richard Kotte vom Bereich Straßenplanung. Nun solle die Straße auf 3, 5 Kilometer Länge auf 5, 50 Meter verbreitert werden sowie Zwischenstreifen und Radweg erhalten. Einschließlich Grunderwerb koste das Vorhaben voraussichtlich 1, 8 Millionen Euro und könne 2010 abgeschlossen werden.
Autor:
hmd


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