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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Es fehlen bis zu 600 000 Euro
Zwischenüberschrift:
Finanzierungslücke beim Bau der neuen Synagoge
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In der Synagoge und im Jüdischen Gemeindezentrum an der Barlage haben die Handwerker das Heft in die Hand genommen: Der Bau aus den 60er Jahren soll erweitert und modernisiert werden. Allerdings tut sich jetzt eine Finanzlücke auf, um die hinter den Kulissen verhandelt wird.
Im Frühjahr stellte Michael Grünberg, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, erstmals die Pläne für das erweiterte Gotteshaus vor. Denn die Jüdische Gemeinde in Osnabrück ist in den letzten Jahren sprunghaft gewachsen. Die 1969 gebaute kleine Synagoge reicht dafür nicht mehr aus.
3, 6 Millionen Euro soll der Umbau nach einer vorläufigen Kostenschätzung erfordern. Je ein Drittel steuern das Land und die Gebietskörperschaften der Region bei, das letzte Drittel muss die Jüdische Gemeinde finanzieren so lautete damals dieÜbereinkunft. Für die Stadt und die Landkreise Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim bedeutet das nach dem sogenannten " Belegenheitsprinzip", wonach jede Kommune oder Kreis sich nach der Zahl der betroffenen Einwohner beteiligt, dass zunächst einmal 600 000 Euro von der Stadt Osnabrück zu leisten sind. Die andere Hälfte des Pakets übernehmen die drei Landkreise.
In der Zwischenzeit sei nun allerdings deutlich geworden, dass die Jüdische Gemeinde ihren ursprünglich verabredeten Anteil an der Drittelfinanzierung auch durch Spenden und Sponsorenwerbung nicht wird erfüllen können. Das bestätigte jetzt Günter Landwehr im Büro des Oberbürgermeisters. Deshalb werde nun zwischen dem Land, der Stadt und den Kreisen über eine Aufteilung der noch nicht finanzierten 600 000 Euro verhandelt.
Bislang gibt es in dieser Sache eine Zusage von Ministerpräsident Wulff, wonach das Land Niedersachsen zusätzlich 150 000 Euro bereitstellt. Der Landkreis Grafschaft Bentheim habe signalisiert, dass er sich an der weiteren Finanzierung nicht mehr beteiligen wolle, so Landwehr weiter.
Demgegenüber seien OB Boris Pistorius, Landrat Manfred Hugo und Landrat Hermann Bröring sich darin einig, dass vom Land Niedersachsen ein Anteil von 300 000 Euro erwartet werden könne. Landwehr weiter: " Unter dieser Voraussetzung wäre denkbar, dass die Stadt Osnabrück weitere 150 000 und die beiden Landkreise jeweils 75 000 Euro finanzieren."
Diese Summen könnten sich allerdings nach dem Ergebnis der ersten Ausschreibungen durchaus reduzieren, deutete Landwehr an.

Bildtext: Die Umbauarbeiten für die neue Synagoge an der Barlage haben begonnen: Derzeit wird das Gebäude entkernt. Allerdings tut sich mittlerweile eine Finanzierungslücke für das Projekt auf. Foto: Egmont Seiler
Autor:
fhv


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