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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Widerstand gegen Hitler
Zwischenüberschrift:
Ausstellung im Remarque-Zentrum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Nein zu Hitler! Sozialdemokratie und Freie Gewerkschaften in Verfolgung, Widerstand und Exil 1933–1945" ist der Titel einer Ausstellung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, die vom 14. November bis 1. Februar im Remarque-Friedenszentrum präsentiert wird. Während der Ausstellungseröffnung am Freitag um 19.30 Uhr wird Dr. Ilse Fischer, die die Schau konzipiert hat, in die Präsentation einführen. Das teilt die Stadt mit.
Die Ausstellung spannt einen weiten Bogen von der Endphase der Weimarer Republik und der Machtübertragung an Hitler bis zur Beteiligung von Sozialdemokraten und Gewerkschaftern an den Umsturzplänen im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944.
Zentral behandelt werden Entstehung und Formen des Widerstandes einzelner Gruppen und Personen. Weitere Themen der Ausstellung sind unter anderem die Rolle des Exils im Widerstand sowie die schwierige Situation der Emigranten in ihren Gastländern und ihre Bedrohung durch den Kriegsverlauf.
Zum Konzept der Ausstellung gehört es, die allgemeine Entwicklung immer wieder durch konkrete Einzelschicksale lebendig werden zu lassen. So sind zwölf Tafeln einzelnen Persönlichkeiten gewidmet, zum Beispiel Clara Bohm-Schuch und Kurt Schumacher. Außerdem gibt es Hintergrundinformationen zum Terrorapparat der Nazis und zum Kriegsverlauf.
Erich-Maria-Remarque-
Friedenszentrum,
Markt 6, 49074 Osnabrück, Tel. 05 41/ 323-21 09, geöffnet dienstags bis freitags, 10–13 und 15–17 Uhr, samstags/ sonntags, 11–17 Uhr

Bildtext: Kurt Schumacher, erster SPD-Vorsitzender nach dem Krieg, saß während der Nazi-Zeit fast ununterbrochen in Konzentrationslagern. Auch ihm ist ein Teil der Ausstellung gewidmet.


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