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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Über das neue Pflaster rollen keine Kehrmaschinen
Zwischenüberschrift:
Am Straßburger Platz sammeln sich Dreck und Laub an
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Aufgeräumt ist etwas anderes. Auf dem Straßburger Platz stapeln sich die Pflastersteine, und in den Rinnsteinen sammelt sich der Schmutz. Doch eine Kehrmaschine wird dort in nächster Zeit nicht sauber machen.
Die Anwohner des Platzes sind sehr unzufrieden mit dem derzeitigen Zustand vor ihrer Haustür. Schon seit Monaten ist der Platz eine Dauerbaustelle. Der Grund: In den Straßen rund um den Straßburger Platz und auch unter dem Platz selbst wurde die Kanalisation erneuert. Nun muss auch gepflastert werden. In vielen Straßen und auf dem Platz selbst ist das bereits geschehen. In der Bismarckstraße wird allerdings noch gearbeitet. Das werde auch noch bis Februar oder März dauern, so Jürgen Schmidt, Fachdienstleiter Straßenbau.
Die dafür nötigen Pflastersteine werden auf dem Straßburger Platz gelagert. Das sein nun einmal " der zentrale Ort", von dem aus die umliegenden Straßen gut zu erreichen seien, begründet Schmidt das.
Mehr noch als die abgelagerten Steine stört die Anwohner, dass der Abfallwirtschaftsbetrieb seit Monaten nicht mehr auf der Straße sauber gemacht hat. Die Folge: In den Rinnsteinen sammelt sich der Schmutz. Das Regenwasser kann nicht mehr in die Gullys abfließen und strömt deshalb den Berg bis zur Lotter Straße herunter. Auch Abfall sammelt sich in den Rinnen und zwischen den lagernden Pflastersteinen. Jetzt im Herbst kommt außerdem das von den Bäumen fallende Laub dazu.
Trotzdem werden in nächster Zeit keine Kehrmaschinen über das Pflaster am Straßburger Platz und in den umliegenden Straßen fahren. " Die neue Pflasterung muss sich erst setzen", erklärt Marietta Klekamp-Lübbe, Leiterin des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs. Denn wenn Kehrmaschinen über das neue Pflaster rollen, saugen sie auch den Sand aus den Fugen wieder heraus.
Etwa ein Jahr müssten die Steine sich setzen, bis die Saugleistung der Kehrmaschinen keinen Schaden mehr anrichten können, heißt es bei der Stadt.
Auf dem Straßburger Platz selbst wurden die neuen Steine im Sommer verlegt. Doch weil der Abfallwirtschaftsbetrieb für das gesamte Baugebiet auf dem Westerberg plant und den Platz ohnehin nur über die anderen restaurierten Straßen erreichen könnten, wird erst ab dem endgültigen Ende der Bauarbeiten gerechnet. Vor Ende des nächsten Jahres wird in der Gegend also nicht wieder gekehrt.
Ein Entgegenkommen zeigt der Abfallwirtschaftsbetrieb jedoch. Nächste oder übernächste Wochen würden Mitarbeiter des Betriebs dorthin kommen und das Laub aufsammeln, verspricht Hildegard Meyer zu Vilsendorf von den Abfallwirtschaftsbetrieben. Ansonsten kann nur der Appell von Marietta Klekamp-Lübbe an vorübergehende Passanten gelten, keinen Müll auf die Straße zu werfen. Denn im Gegensatz zu mineralischen Abfällen wie Erde oder Laub stinkt der.
Für die Anwohner bleibt immerhin ein Trost: Solange die Stadt die frisch angelegten Straßen in einem Baugebiet nicht säubern kann, müssen die Anlieger auch keine Reinigungsgebühren zahlen.

Bildtext: Dauerbaustelle: Am Straßburger Platz geht es nicht so recht voran. Und die Straßenreinigung kommt auch nicht ein Ärgernis für die Anwohner. Foto: Egmont Seiler
Autor:
rei


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