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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Profit oder entstelltes Stadtbild?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Es ist erfreulich, dass der Vertreter der Geschäftsleitung, Herr Schuurmann, die geschürten Ängste, R & R Icecream würde bei einer Nichtgenehmigung des Hochregallagers den Standort infrage stellen, dementiert hat. Vielmehr wurde bekräftigt, dass Osnabrück der wichtigste Standort für R & R Icecream ist. Investitionen in zwei neue Produktionslinien werden derzeitig schon getätigt, 60 neue Arbeitsplätze werden entstehen. Ein Signal, welches gerade im Zuge der zu erwartenden Stellenkürzungen wichtiger Arbeitgeber der Stadt positiv ist. Somit ist das Risiko für die Stadt Osnabrück nicht darin zu sehen, dass bei einer Absage viele Arbeitsplätze entfallen, das Gegenteil ist jetzt schon der Fall. Langfristige Entwicklungen ob nun positiver oder negativer Art sind weder für R & R Icecream noch für andere Unternehmen in der Stadt mit hundertprozentiger Sicherheit vorhersagbar. Auch eine Genehmigung des Hochregallagers würde dies nicht ändern. Es geht also bei der Entscheidung auf der einen Seite darum, den legitimen Wunsch eines Unternehmens, seinen wirtschaftlichen Profit durch den Bau des Lagers zu vergrößern, zu unterstützen.
Dieser soll sich durch die verringerten Transportkosten und den zusätzlichen Nutzen durch Fremdlagerungen außerhalb des Saisongeschäfts ergeben. Auf der anderen Seite ist abzuwägen, ob die Vorgaben des geltenden Bebauungsplanes, die Wahrung des Denkmalschutzes und die Entstellung des Stadtbildes nicht eher im Interesse der überwiegenden Zahl der Einwohner von Osnabrück sind. In Anbetracht der Brisanz, die gerade im Gewerbegebiet Burenkamp seit fast 20 Jahren liegt, kann nach Abwägung aller schon vorliegenden Fakten sicherlich nicht die erhebliche Überschreitung der schon gegebenen Rahmenbedingungen befürwortet werden. Die Verwendung der personellen und finanziellen Ressourcen, die für das weitere Verfahren bereitgestellt werden müssten, könnten sicherlich sinnvoller in Projekte wie zum Beispiel die Alternativnutzung der frei werdenden Britenflächen investiert werden."
Autor:
Burkhard Quermann


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