User Online: 1 | Timeout: 21:33Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bypass und Sohlgleiten für Mühlkoppe & Bachforelle
Zwischenüberschrift:
Nette ist für Fisch, Edelkrebs und Co. wieder passierbar
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück (phih) - Die " Wiederbelebung" von Flüssen und Buchen innerhalb der Städte kann aufwändig und kompliziert sein. Dabei müssen die unterschiedlichen Interessen der Staurechtinhaber und des Naturschutzes berücksichtig werden.

Dass solche Umweltschutz-Projekte nicht zum Zankapfel werden müssen, zeigt die nun abgeschlossene Aktion " Gewässerökologische Optimierung und Biotopenvernetzung an der Nette". Die Nette soll wieder für Fische, Krebse und andere Tiere von der Quelle bis zur Mündung passierbar sein. Bislang hatte der Fluß einige störende Hindernisse. An Wehren oder Stauanlagen ging es oft nicht weiter.

Ein Projekt der Niedersächsisch-Westfälischen Anglervereinigung (NWA) will da gegensteuern. Hindernisse sollen abgebaut werden oder " Umgehungsstrecken" geschaffen werden. Dabei will das Projekt nicht nur eng mit den Anliegern, sondern auch mit Schulen und jugendlichen mit Migrationshintergrund zusammenarbeiten.

125000 Euro wird die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) dafür geben. Weitere Partner sind OS-Stadt und OS-Landkreis, die Naturschutzstiftung des Landkreises, die Gemeinde Wallenhorst, die Norddeutsche Lottostiftung, die Kinder des Lernortes Nackte Mühle sowie der Unterhaltungsverband " 96 Obere Hase", die die Renaturierung der Nette vorangetrieben haben.

" In der Nette leben viele geschützte Tierarten, wie der Edelkrebs, die Mühlkoppe oder die Bachforelle. Einige Stellen des Flusses sind noch sehr naturnah. Von dort sollen sie sich wieder weiter verbreiten können," beschreibt Horst Flotho, Vorstandsmitglied der NWA, die Ziele des Projekts. Dafür sollen Wehre und Stauanlagen, umgangen oder durch so genannte " Sohlgleiten" ersetzt werden. Im Prinzip ist das eine Art Rampe am Flussboden, damit das Wasser nicht so plötzlich hinab stürzt. Andere Stellen sollen durch " Umleitungsrinnen" für die Wasserlebewesen wieder passierbar gemacht werden. Dies geschieht bereits auf 400 m an der Nackten Mühle. Auch die Nette-Aue oberhalb von Rulle solle so " wiederbelebt" werden.

" Gewässerökologische Optimierung und Biotopenvernetzung an der Nette" (v.l.): Udo Stangier (Wallenhorst), Carsten Werges (Untere Wasserbehörde, UWB), Ulrich Schierhold (Unterhaltungsverband), Werner Fricke (Unterhaltungsverband), Gerrit Tegtbauer (UWB), Volker Wachendörfer (DBU), Andreas Löw und Lothar Dütemeyer (vom Ingenieurbüro Dütemeyer), Hans Macke und Horst Flotho (NWA). Phi.- Hülsmann-Foto
Autor:
phih


Anfang der Liste Ende der Liste