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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Signal für die Gedenkstättenarbeit
Zwischenüberschrift:
Dauerhafte Finanzierung durch Stadt und Landkreis in Sicht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
GMHütte/ Hasbergen. Die Gedenkstättenarbeit in der Region wird langfristig abgesichert. Der Trägerverein des Augustaschachts, dessen Arbeit noch enger mit dem Gestapokeller im Osnabrücker Schloss vernetzt wird, bekommt künftig voraussichtlich jeweils 15 000 Euro von Stadt und Landkreis sowie weitere finanzielle Unterstützung in vierstelliger Höhe von den Kommunen GMHütte, Hagen und Hasbergen, um die jährlichen Personal- und Betriebskosten von mehr als 70 000 Euro abzudecken.
we GMHütte/ Hasbergen. Der Osnabrücker Rat wird auf seiner nächsten Sitzung Anfang November über die Förderung entscheiden, der Zuschuss des Landkreises ist in die laufenden Haushaltsberatungen eingebracht worden. Michael Gander, Geschäftsführer der Gedenkstätte Augustaschacht, wo zwischen Januar 1944 und dem Kriegsende 1945 mehr als 2000 Zwangsarbeiter aus 17 Ländern inhaftiert waren: " Das gibt unserer Arbeit die erhoffte Perspektive für eine koordinierte Gedenkenstättenarbeit in der Region."
Für die kommenden Jahre ist eine gemeinsame Präsentation der Arbeit des Augustaschacht-Trägervereins und des Osnabrücker Gestapokellers geplant. Michael Gander: " Das Konzept sieht zum Beispiel gemeinsame Internetseiten, Ausstellungen und Veranstaltungsreihen sowie Aktionen zur Förderung des kulturellen und historischen Bewusstseins in der Region vor." Auch die Gedenkstätten-Angebote für Schulen und Bildungseinrichtungen sollen noch enger verknüpft werden.
Durch feste Zuschüsse von Stadt und Landkreis im Gesamtumfang von 30 000 Euro ist auch die weitere Förderung der Augustaschacht-Arbeit durch die Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten möglich, die seit 2004 jährlich 30 000 Euro bereitstellt. Nach einer fünfjährigen Aufbauphase wird die weitere Unterstützung davon abhängig gemacht, dass Kommunen oder andere Einrichtungen einen Betrag in gleicher Höhe zur Verfügung stellen.
Die Stadt Osnabrück unterstützt die Augustaschacht-Arbeit seit Ende 2006. Jugendliche der Jugendberufshilfe Dammstraße waren wie Ausbildungs- und Jugendwerkstätten aus dem Landkreis maßgeblich beteiligt, um im Augustaschachtgebäude die Voraussetzungen für eine ganzjährige Nutzung zu schaffen sie übernahmen zum Beispiel die Vorarbeiten für den Einbau der notwendigen Heizungs- und Sanitäranlage. Die Sachkosten in Höhe von 60 000 Euro trug die Klosterkammer.
Anfang April dieses Jahres wurde die umbaute Gedenkstätte Augustaschacht, in der zurzeit vier Ausstellungen zu sehen sind, offiziell eröffnet. Mit der neuen Zuschussregelung wird die Aufbauphase endgültig beendet. Geschäftsführer Gander: " Alle Beteiligten freuen sich über die erreichte Lösung."

Bildtext: Das Augustaschachtgebäude in Ohrbeck: Seit Frühjahr dieses Jahres sind die Voraussetzungen für eine moderne Gedenkstättenarbeit gegeben. Foto: Archiv
Autor:
we


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