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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sparen und die Umwelt schonen
Zwischenüberschrift:
Mit Energie aus der Natur
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die nächste Heizperiode steht vor der Tür mit Schrecken denkt da mancher Eigenheimbesitzer noch an seine letzte Heizkostenrechnung. Hocheffiziente, stromgeführte Systeme jedoch machen erneuerbare Energien für das Heizen und die Warmwassererzeugung heute gut nutzbar.
Wärmepumpen, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und Solarthermie-Anlagen beziehen kostenlos Energie aus der Luft, dem Grundwasser oder dem Erdreich und nutzen sie im Haus für die Wärmeversorgung.
Allein mit der Entscheidung für eine Wärmepumpe lassen sich in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit fünf Personen derzeit pro Jahr etwa 1 000 Euro Energiekosten einsparen. Noch besser fällt die Bilanz für die Umwelt aus, wenn die Wärmepumpe mit Ökostrom betrieben wird.
Einen aktuellen Überblick über die Förderungen von Staat, Ländern, Kommunen, aber auch Stromversorgern und Stadtwerken für energieeffizientes Bauen und Modernisieren gibt zum Beispiel die Initiative Wärme+ auf ihrer Website www.waerme-plus.de. Dort finden Interessierte auch Energieberater in ihrer Nähe.
Interessant sind stromgeführte Systeme im Übrigen auch im Altbau: Vom einfachen Wandheizgerät im Hobbyraum bis zur Hightech-Wärmepumpe als Ersatz für den alten Brenner, von Einzelraum-Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung bis zu dezentralen Systemen zur Warmwasserbereitung bieten sich viele Möglichkeiten, langfristig Energie zu sparen.

Bildtext: Die Hightech-Wärmepumpe dient als Ersatz für den alten Brenner. Foto: djd/ Wärme

Der passende Schornstein muss sein
Bei der Planung einer zusätzlichen Heizquelle in Form eines Kaminofens ist der Schornstein zur Abführung der Abgase ein unverzichtbares Bauteil. Soll ein vorhandener Schornsteinzug genutzt werden, ist eine vorherige Überprüfung und Freigabe durch den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister nötig. Eventuell muss der Schornstein saniert oder geändert werden. Diese Arbeiten sollten ausschließlich von Fachunternehmen des Schornsteinbauhandwerkes ausgeführt werde. Ist kein Schornstein vorhanden, gibt es die Möglichkeit einen Schornstein nachzurüsten. Durch die Beratung eines Fachmanns kann vor Ort festgestellt werden, ob ein Schornstein nachträglich in das Haus oder an die Außenfassade gebaut werden kann. Der so genannte Doppelwandschornstein an der Außenwand ist vielen Leuten bekannt, weniger bekannt ist, dass man auch einen Schornstein nachträglich in das Haus einbauen kann. Entscheidend ist der einwandfreie Abzug der Abgase und die Optik im oder am Haus. Der Schornstein für einen Kaminofen ist der " Motor" für einen einwandfreien Betrieb, da im Schornstein der notwendige Unterdruck durch den Temperaturunterschied zur Außenluft erzeugt wird. Ein zu kleiner oder zu kurzer Schornstein kann den notwendigen Unterdruck nicht erzeugen und die Abgase des Kaminofens nicht abführen. Ein, an der falschen Stelle des Hauses, gebauter Schorn-stein kann zu Abgasrückstau oder Abgasbelästigung führen. Dieses wiederum kann zu einem Verbot der Nutzung des Kaminofens durch den Schornsteinfeger oder die Baubehörde führen.
Autor:
djd


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