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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Blitzen - wo es Sicherheit schafft, wird es von vielen akzeptiert
Zwischenüberschrift:
Anderswo empfinden es viele Leser als "Abzockerei" - Fest steht: Wer sich an die Verkehrsregeln hält, kann nicht geblitzt werden
Artikel:
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Originaltext:
In der Albert-Schweitzer-Straße könnten ruhig zehn Blitzer stehen. Manche fahren sogar 80 km/ h hier, wo doch so viele Schüler und Sportler hier laufen. Siglinde Härtung, Osnabrück

Am Riedenbach habe ich innerhalb von sieben Minuten zwei Strafmandate bekommen. Osnabrück ist sehr autofeindlich. Ich habe die Strafe nur bezahlt, weil ich keine Zeit hatte, dagegen vorzugehen. Magret Liekam, Melle

Der Ruf ist gerechtfertigt. Denkt man an die Domaktion zu Weihnachten. Die Stadt behauptet, sie kontrolliere nur an Unfallschwerpunkten, aber die Hansastraße ist keiner. Rainer Hillebold, Osnabrück

Ich finde Osnabrück wegen der Parkplatzsituation autofeindlich. Schon seit 15 Jahren fahre ich nicht mehr nach Osnabrück zum Einkaufen. Heinz-Werner Strob, Bissendorf

Die Polizei kann blitzen, dann müsste das aber in der Zeitung stehen. Wenn es keine Unfälle geben würde, würde auch die Industrie davon nicht profitieren. Außerdem sollten die Busspuren in der Rushhour freigegeben werden. Jürgen Dosda, Osnabrück

Man behauptet immer, man wolle nur die Raser drankriegen. Ich bin vor zwei Jahren mit 60 km/ h schon geblitzt worden. Viele fahren ins Umland zum Einkaufen. Gerhard Zobel, Belm

Es gibt zu wenig Geschwindigkeitskontrollen. Bei den festen Standorten bremsen doch alle ab und beschleunigen dann wieder. Andere Städte haben ganz andere Verkehrsprobleme. Frank Eilermann, Osnabrück

Ich bin auf der Hannoverschen Straße bei 56 km/ h geblitzt worden. Der Sachbearbeiter nahm das Knöllchen aber zum Glück zurück, als ich mich beschwerte. Auf der Hannoverschen Straße ist das doch lächerlich. Heinrich Mosel, Osnabrück

Wann entdeckt eine zahlenmäßig nicht unerhebliche Gruppe Osnabrücker Autofahrer endlich das Prinzip Rücksichtnahme und die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung? Dipl.-lng. Peter-Michael Röhr, Lotte

Sat.1 hat Recht mit der Behauptung. Oft wird an Ausfallstraßen geblitzt, obwohl die Gefahr woanders liegt. Dietmar Winter, Osnabrück

Radarkontrollen sind nicht schlecht, wenn es um Geschwindigkeit geht. Aber oftmals ist es doch einfach nur Abzocke. Monika Teepe, Osnabrück

Ich kann SAT.1 nur Recht geben. In Osnabrück will man wohl unser Geld nicht. Mit einem Geländewagen ist es furchtbar in Osnabrück zu fahren. Dirk Heinsoth, Bad Laer

Selbst meinen eigenen Kunden rate ich nicht nach Osnabrück zu fahren, wenn sie eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Zum Einkaufen fahre ich schon nach Bremen. Man muss sich nicht wundern, wenn die Leute ins Umland flüchten. Dieter Michel, Bissendorf

Ich fahre jeden Tag Auto und obwohl ich aufpasse, werde ich geblitzt. Vor Schulen ist es o.k., aber sonst ist es unverschämt. Ich halte es für Abzockerei. Werner Kastrup, Osnabrück

Was der Pressesprecher der Stadt sagt, ist Unsinn. Der will die Leute verdummen. Die Stadt will einfach nur abkassieren. Das schlechte Immage kommt nicht durch die Fernsehsendung. Osnabrück war schon immer autofeindlich. Walter Rieling, Osnabrück

Ich finde es schlimm, was in Osnabrück mit den Blitzern passiert. Auf der Bremer Straße fahren Leute zum Teil 150 km/ h. Die fehlende grüne Welle wäre umweltschonender. Die Verantwortlichen sollten mal sehen, wie Berlin das regelt. Werner Haarmeier, Osnabrück

Hier muss Osnabrück den Preis für die verfehlte und tatsächlich bürgerfeindliche Verkehrspolitik der neunziger Jahre unter dem rot-grünen Magistrat bezahlen, die aus Klientelbegünstigung (u.a. Katharinenviertel!), volkswirtschaftlicher Behinderung und unerhörter Mittelverschwendung bestand. Joachim Kellermann ( v. Schele, Schelenburg)

Seit 30 Jahren fahre ich Taxi in Osnabrück. Auf dem Heimweg nach Wallenhorst ist die Ampelschaltung furchtbar auf dem Fürstenauer Weg. Heinrich Nardmann, Wallenhorst

Ich kenne in Deutschland keine schlimmere Stadt. Der Rückbau der Straßen ist nicht nachvollziehbar.

Heinrich Görs, Osnabrück

Ich fahre am Tag acht Mal über die Hannoversche Straße und jeden Tag wird dort geblitzt. Es ist Abzocke. Auch meine Kollegen haben die Meinung.

Uwe Scholz, Hagen

Von mir aus könnte es doppelt so viele Radargeräte geben und die Bußgelder könnten auch verdoppelt werden. Denn nur fünf bis acht Prozent der Fahren sind Raser. Otmar Altmann, Osnabrück

In Hamburg ist es nicht so schlimm wie in Osnabrück. Vor Schulen steht um acht Uhr meistens kein Radargerät. Bernd Paluch, Osnabrück

Ich kann nur darüber lachen, was in Osnabrück abläuft. Wozu bezahle ich eigentlich Steuern? Warum wird die Stadt mit Pollern übersäht? Warum wurde am Osterwochenende so oft geblitzt? Karl-Heinz Simmert, Bissendorf

Früher bin ich Taxi gefahren und ich finde das SAT. 1 Recht hat. Es gibt auch keine Schleichwege mehr und alle Straßen sind verengt worden. Mario Martins, Osnabrück

Osnabrück ist autofreundlich. Es wird noch zu wenig geblitzt. Zum Teil werden ja sogar wieder Busspuren aufgelöst. Autofahrer dürfen sich nicht beklagen. Jürgen Steinbrecher, Osnabrück

Wenn SAT.1 richtig recherchiert hatte, wäre die Stadt noch schlechter weggekommen. Kein Mensch fährt noch nach Osnabrück zum Einkaufen. An Unfallschwerpunkten zu blitzen ist aber o.k., Axel Luthin, Osnabrück

Die Stadt hat sich zum Nachteil entwickelt. Ich bin täglich im Ruhrgebiet unterwegs und so eine Vorgehensweise wie in Osnabrück ist dort nicht anzutreffen. Warum wird abends an Schulen geblitzt? Das ist doch reine Abzocke.

Jochen Knaack, Osnabrück

Die Ampelschaltungen sind unsinnig. Die Stadt verjagt Kunden in die Vororte. Die Stadtväter wissen nicht was sie tun. In einem Urwald findet man auch keine geharkten Wege und Baumschnitt. In einer Stadt muss es brummen. Klaus Trezeciak, Osnabrück

Die Einstufung ist nicht gerechtfertigt. Die Autofahrer verhalten sich stadtfeindlich, wenn sie bei Rot über die Ampeln fahren. Die Starenkästen an Ampeln sollten mehr verwendet werden.

Klaus Mersmann

Osnabrück ist für mich eine sehr schöne Stadt. Ich wohne seit 85 Jahren im Schinkel und ziehe hier freiwillig nicht weg. Wenn die Autofahrer sich an die Verkehrsregeln halten, brauchten wir keine Radaranlagen. Heinz Düttmann, Osnabrück

Wie passt das zusammen? Beides schließt sich jedenfalls nicht aus und wenn man daran denkt, dass immer mehr Bürger gerade auch aus den lärmerfüllten Großstädten sich nach Ruhe und Beschaulichkeit sehnen und nach Luft, die wenig Schadstoff belastet ist, dann wünschen sich viele Bürger auch weniger Autolärm und - verkehr!

Dieter Kipp, Hilter

Die Stadt Osnabrück sollte sich glücklich schätzen als autofeindlichste Stadt Deutschlands gekürt worden zu sein, denn das beweist doch, dass in dieser Stadt nicht die Autos oder die Bequemlichkeit, sondern die Sicherheit des Menschen an erster Stelle stehen. Merve Fritsch, Bielefeld

Die " autofeindlichste Stadt" ist doch viel einprägsamer als die langweilige " Friedensstadt". Danke an SaT.1 für die kostenlose PR! Und wenn die Blitzanlagen die Unfallreduzierung zum Ziel haben sollen, dann ist die Aktion von SAT. 1 doch ein voller Erfolg. Uwe Wojcki, Osnabrück

An der Kreuzung Neuer Graben/ Lyrastraße knallte es immer wieder, weil einige Fahrer noch bei Rot rüberfahren oder einfach zu schnell sind. Ich würde gerne mal einen Verantwortlichen einladen, mit mir mal eine Nacht am Fenster zu verbringen, dann würde den Leuten die Augen überlaufen, was hier gerast wird. Zum anderen muss aber gesagt werden, dass viele Straßen in Osnabrück schon fast Feldwegcharakter haben und das schon seit Jahren. Uwe Martin, Osnabrück

Ich finde das gut so. " Autofeindlichste Stadt Deutschlands!" - welch ein Unsinn! Fernsehzuschauer, die nachdenken, lassen sich durch solche " Superlative" nicht verwirren. Unsere Stadt mit ihren vielen gut erreichbaren Parkhäusern als autofeindlich zu bezeichnen, ist nahezu grotesk! Jeder Autofahrer sollte sich selber einmal klar machen, dass er seine sportlichen Anbitionen nicht innerhalb von Städten zu Lasten von Kindern, behinderten und älteren Menschen ausleben kann und darf. Helmut Siemoneit, Osnabrück

Wenn ich über die Hannoversche Straße nach Osnabrück kommen kann, indem ich mit dem Verkehr mithalte, dann aber gleich geblitzt werde, stimmt mich das so sauer, dass ich es seitdem womöglich vermeide, nach Osnabrück zu fahren. Jetzt fahre ich schon aus Prinzip lieber nach Melle oder Hilter. Annette Hormeyer, Hilter

Ich bin auf der Hannoverschen Straße bei 56 km/ h geblitzt worden. Der Sachbearbeiter nahm das Knöllchen aber zum Glück zurück, als ich mich beschwerte. Auf der Hannoverschen Straße ist das doch lächerlich. Heinrich Mosel, Osnabrück

Die Stadt ist nicht sonderlich autofreundlich. Bei 56 km/ h schon zu blitzen ist nicht o. k. Dass am Osterwochenende über 600 Leute geblitzt wurden ist wirklich nicht in Ordnung. Dirk Zander, Osnabrück

In Eversburg kann man mit 50 km/ h über den Bahnübergang fahren und danach ist sofort ein 30-Schild, hinter dem oft geblitzt wird. Inge Naumann, Osnabrück

Die Stadt ist autofeindlich, weil man Straßen zurückbaut und nicht wegen den Blitzern. Wer sich nicht an die Straßenverkehrsordnung hält, ist selber schuld. Die Ampelschaltung ist katastrophal. Ludwig Sudowe, Osnabrück

Ich finde es schlimm, was in Osnabrück mit den Blitzem passiert. Auf der Bremer Straße fahren Leute zum Teil 150 km/ h. Die fehlende grüne Welle wäre umweltschonender. Die Verantwortlichen sollten mal sehen, wie Berlin das regelt. Werner Haarmeier, Osnabrück

Die Stadt ist nicht nur autofeindlich, sondern auch schwachsinnig. Keine Stadt hat ein Stadion und einen Festplatz an einer so kleinen Straße wie Osnabrück. Erwin Messger, Osnabrück

Osnabrück ist nicht die einzige Stadt mit Radaranlagen, aber die Aussagen von den Verantwortlichen sind dumm. Die sollen doch zugeben, dass sie Geld brauchen. Eberhardt Breuer, Georgsmarienhütte

Die Stadt ist nicht mehr so autofeindlich wie früher. Die mobilen Meßgeräte sind oft an Straßen, an denen schneller gefahren werden könnte.

Uwe Brandt, Osnabrück

Dieser Titel ist, so berechtigt oder unberechtigt er verliehen worden ist, verheerend für das Bemühen der Stadt, bundesweit als Kultur- bzw. Kongressstadt oder touristisches Reiseziel ins Gespräch zu kommen. Früher bin ich Taxi gefahren und ich finde das SÄT. l Recht hat. Es gibt auch keine Schleichwege mehr und alle Straßen sind verengt worden. Mario Martins, Osnabrück

Ich kenne in Europa keine schlimmere Stadt als Osnabrück. Die Ampelschaltung ist schlecht. Das gibt es sonst niergendwo. Die Blitzer stören mich weniger. Rudolf Fieselmann, Osnabrück

Ich freue mich, wenn an der Mindener Straße geblitzt wird. Selten kümmert sich jemand um uns Anlieger. Von mir aus könnte noch mehr geblitzt werden. Kurt Bornes, Osnabrück

Osnabrück ist die größte Abzockerstadt. An der Miquelstraße stehen ständig mobile Blitzer. Aber im Hammersenviertel rasen viele und es wird nie geblitzt. Hans-Peter Rosskoth, Osnabrück

Osnabrück ist nicht mehr so autofeindlich. Wenn sich eine Gesellschaft Regeln setzt, müssen sie beachtet werden. Mit Hilfe der Blitzer haben sich die Unfallzahlen schon reduzieren lassen. Horst Denningmann, Bad Iburg

Die Umfrage ist nicht repräsentativ. SAT.1 hat nur die Autofahrerseite gehört. Bei über 100 000 Autos täglich nur sechs Blitzer zu haben, ist nach meiner Meinung nicht zuviel. Heiko Panzer, Osnabrück

Die Stadt kann man wirklich nicht als autofeindlich bezeichnen. Denn welche Stadt verwandelt ihren einzigen städtischen Grüngürtel in eine Art Stadtautobahn und reißt ganze Viertel ab (Dielingerstraße), damit noch mehr Autos in die Innenstadt fahren können? Rolf Kaiser

Für sehr überzogen halte ich die Darstellung von SAT.l. Die ganze Sache ist nicht gut für den Ruf unserer Stadt, und auch der Einzelhandel leidet unter dem schlechten Namen. Ulf Jürgens, Osnabrück

Die ganze Blitzerei ist doch reine Abzocke. An Kindergärten oder Schulen ist es verständlich, aber dort wird nicht kontrolliert. Brigitte Schmechel, Georgsmarienhütte

ln Hellern bei Novo und Risse spielen sich regelmäßig haarsträubende Szenen ab. Deutliche Hinweise werden von der Stadtverwaltung konsequent ignoriert; keine Antwort, kein Versuch der Besserung, stures Schweigen.

Die Stadt Osnabrück sollte sich glücklich schätzen als autofeindlichste Stadt Deutschlands gekürt worden zu sein, denn das beweist doch, dass in dieser Stadt nicht die Autos oder die Bequemlichkeit, sondern die Sicherheit des Menschen an erster Stelle stehen. Merve Fritsch, Bielefeld

Hätte SAT.l gebracht, durch die Aufstellung der Blitzanlagen sowie Ampeln und Gebotsschilder ist der Autoverkehr in der Stadt bürgerfreundlicher geworden, wäre sicherlich diese miese Darstellung unserer Stadt nicht nötig gewesen. Eberhard Altenmeyer, Osnabrück

Viel zu diesem Schnellfahrproblem - hauptsächlich der jungen Leute mit PS-starken Motoren - tragen auch die viel bejubelten und als Sport bezeichneten Autorennen der Profis bei. Diese Autofahrer fühlen sich doch fast alle als kleine " Schumis".

Gudrun Niederbrüning, Osnabrück

Wenn ich über die Hannoversche Straße nach Osnabrück kommen kann, indem ich mit dem Verkehr mithalte, dann aber gleich geblitzt werde, stimmt mich das so sauer, dass ich es seitdem womöglich vermeide, nach Osnabrück zu fahren. Jetzt fahre ich schon aus Prinzip lieber nach Melle oder Hilter. Annette Hormeyer, Hilter

Wenn sich das Ordnungsamt der Stadt Osnabrück auf der einen Seite über die exorbitant steigenden Einnahmen durch die Verkehrsüberwachung der besonderen Art freut, dann darf man sich nicht wundern, wenn diese Freude immer wieder durch neidisch betroffene Zeitgenossen jäh zerstört wird. Thomas Kiefert, Bramsche

Die Autofeindlichkeit geht so weit, dass sogar die Autobahnpolizei bei der Verteilung von Verwarnungsgeldernim Wohngebiet bei ruhendem Verkehr mithilft. Wenn ich dann allerdings sehe, wie die Polizei achtlos an auf dem Geh-, Radweg parkenden Autos vorbeifährt, dann meine ich: Osnabrück ist auch " Fußgänger und Radfahrerfeindlich". R. Klaßen, Osnabrück

Meiner Meinung nach sollten Autofahrer, die bewusst Geschwindigkeitsbeschränkungen ignorieren und dabei erwischt werden, wenigstens dazu stehen. Robert Winiker, Osnabrück
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