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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kinder sind keine "Lärmquellen"
 
Fußballspielen und Rumtoben
 
Familien in die Stadt holen?
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Kinder sind keine " Lärmquellen"

Zum Artikel " Kinder jubeln, Nachbarn klagen - Pausen-hof-Streit an der Altstädter Grundschule wird vor Gericht ausgetragen" (Ausgabe vom 14. Oktober).

" Wer sind eigentlich die Nachbarn? Mit großer Verwunderung verfolgen wir als der nächste Nachbar zu dem Pausenhof der Altstädter Grundschule die nun schon seit Monaten andauernde Diskussion um die I^ ärmbe-lästigung durch spielende Kinder. Besonders erstaunt uns, wieso von der Nachbarschaft oder den Anwohnern als Einheit gesprochen wird. Wir wissen, dass aus unserem Haus (Rolandstraße 10a) mindestens fünf der sechs Parteien kein Problem mit der Lärmbelästigung vom Schulhof haben. Hat sich da vielleicht jemand zum Sprecher der Nachbarschaft gemacht, ohne über ein entsprechendes Mandat zu verfügen? Wird da eine Mehrheit suggeriert, die es gar nicht gibt? Wir sind zu dem Thema nie befragt worden. Wir kennen auch keine " Regelung" mit den Anwohnern, obwohl wir die nächsten sind. In dem Artikel kritisiert ein Anwohner, dass die Stadt «vor der [...] einseitigen Berichterstattung in den Medien eingeknickt" sei. Vielleicht gehört aber gerade dieser Anwohner zu einer kleinen Minderheit, die meint, die Gesellschaft zurechtweisen zu müssen. Es sollte doch jedem, der fast in der Innenstadt wohnt, klar sein, dass es auch mal etwas lauter sein kann. Ansonsten sollte man aufs Land ziehen. Wir wünschen den Schülern und Eltern viel Erfolg vor Gericht! Aus unserer Sicht ist es eine Tragödie, wenn das Spielen von Kindern heutzutage per Gerichtsbeschluss verboten werden kann."

Corinna und Dr. Stephan Evers,
Rolandstraße 10a
Osnabrück

Fußballspielen und Rumtoben

" Seit einiger Zeit verfolge ich die Diskussion um die Öffnung des Schulhofes der Altstädter Grundschule in den Ferienzeiten. Dabei kann ich es in keinster Weise nachvollziehen, wie hartnäckig die Anlieger, nun auch noch gerichtlich, gegen die Öffnung vorgehen. Wir wohnen seit vierzig Jahren direkt neben der katholischen Jugendhilfe Don Bosco, in der circa 100 Kinder und Jugendliche wohnen. Und obwohl wir täglich die Kinder beim Fußballspieln und umtoben hören, haben wir uns noch nicht ein einziges Mal durch die . Lautstärke' gestört gefühlt. Es gibt bestimmt viele Lärmquellen, Kinder sind es ganz sicher nicht"

Peter Steinert,
An der Wakhegge 2,
Osnabrück

Familien in die Stadt holen?

" Mit dem Gericht gegen spielende Kinder? Das darf doch wohl nicht wahr sein. Da gibt es tatsächlich mal Stadtkinder, die den Wunsch haben, sich draußen auszutoben und miteinander / u spielen, statt sich vor den l-ernse-her oder Computer zu setzen. Und schon wird angestrebt, gerichtlich dagegai vorzugehen? Wirbt nicht gar die Stadt dafür, Familien aus dem Landkreis wieder nach Osnabrück zu holen? So gelingt das wohl kaum."

Thomas Frost,
Südstraße 11,
Bissendorf
Autor:
Peter Steinert, Thomas Frost, Corinna und Dr. Stephan Evers


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