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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Baustellen nerven Autofahrer
 
FDP fordert: Bauzeiten kürzen
Zwischenüberschrift:
In den Herbstferien werden Fahrbahndecken auf dem Heger-Tor-Wall erneuert
 
Für eine zügigere Bauabwicklung klare Vorgaben in Ausschreibungen machen
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
Baustellen nerven Autofahrer

In den Herbstferien werden Fahrbahndecken auf dem Heger-Tor-Wall erneuert

- Ferienzeit - Baustellenzeit.Aber ncht alle Menschen haben Ferien. Der Rest steckt zurzeit in Osnabrück häufig im Stau.

Seit Montag sind die Straßenbauer am Werk - auf dem Heger-Tor-Wall zwischen Dielinger Straße und Martini Straße. Nur eine Spur kann befahren werden - ein klassisches Nadelöhr. Und auch auf der Martinistraße steht zwischen Heger-Tor-Wall und Arndtplatz nur eine Spur zur Verfügung, Am Freitag soll die Fahrbahndecke auf dem Wall fertiggestellt sein. Die Stadt bittet alle Betroffenen um Verständnis. Schließlich dienen die Arbeiten der Verbesserung des Straßenzustandes und damit der " Werterhaltung der Osnabrücker Straßen", hieß es In einer Rathaus-Verlautbarung.

Wer in der Falle sitzt muss Ruhe bewahren und Zeit mitbringen, denn so ein Stau stößt ja auch noch auf Ampel gesteuerte Kreuzungen.

Das ewige Ärgernis über Baustellen hat jetzt die FDP OS-Stadt zum Thema gemacht. Sie fordert besonders für Langzeit-Bastellen ein besseres Zeit-Management. Schon in den Ausschreibungen sollen zeitliche Vorgaben gemacht werden. Beispiele hätten gezeigt, dass sich so die Bauzeit senken ließe.

Grund für den Vorstoß der Libaralen: Derzeit werden große Baumaßnahmen auf der Lotter Straße und der Atterstraße geplant.

Osnabrück (eb) - Seit Jahren erleben es die Osnabrücker immer wieder: Schier endlose Bauzeiten bei Straßenbaustellen. Damit soll endlich Schluss sein. Die FDP OS-Stadt hat jetzt den großen Unmut in eine klare Forderung gegossen.

Oft liegen die Baustellen brach, nichts geschieht. Weder Mensch noch Maschine weit und breit und das teilweise tage- und wochenlang. Und die Anlieger müssen darunter leiden. Das war in der Vergangenheit auch auf den Autobahnbaustellen so.

Jetzt geht das Land, das den Bau der Autobahnen im Auftrag und auf Kosten des Bundes durchführt, neue Wege: Durch entsprechende Vorgaben bei der Ausschreibung werden die Bauzeiten erheblich verkürzt. Mit Erfolg, wie ein erstes Beispiel zeigt: Auf der A 261 konnte die Bauzeit so um mehr als ein Drittel gesenkt werden.

Die Liberalen haben die Stadtverwaltung aufgefordert, endlich die Bauzeiten im Straßenbau in der Stadt zu verkürzen. Bauzeiten müssen in den Ausschreibungen zu einem weiteren maßgeblichen Faktor werden.

Genervt im Stau - Autofahrer ärgern sich besonders über Dauerbaustellen. Die OS-FDP fordert eine zügigere Abwicklung der Arbeiten. Phi.-Hülsmann-Foto

Derzeit werden große Baumaßnahmen auf der Atterstraße und auf der Lotter Straße geplant. Schon hier sol Ite die Stadt auf verkürzte Bauzeiten hinwirken. Würde die Bauzeit auf der Lotter Straße von derzeit geplanten 14 Monaten auf 9 Monate gesenkt, wäre allen gedient: Anwohnern, anliegenden Geschäftsleuten, allen Bürgern, die die Lotter Straße zur Durchfahrt nutzen und durch weniger Staus auch der Luftqualität.

Ob und inwieweit mit einer solchen Bauzeitverkürzung Mehrkosten einhergehen bzw. in Kauf genommen werden sollen, müsse in jedem Einzelfall abgewägt werden.


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