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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Weniger Ärger mit den Hundehaufen
Zwischenüberschrift:
107 neue Stationen mit Tüten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Sie gelten als die besten Freunde des Menschen. Wenn es allerdings um die Hinterlassenschaften der Vierbeiner geht, ist für viele Fußgänger der Spaß vorbei. Vielfach sorgen Hundehaufen für Konfliktstoff zwischen Haltern und Spaziergängern. Mit einem neuen Angebot will die Stadt nun für Entspannung sorgen: 107 Tütenspender werden in den kommenden Wochen in Osnabrücks Außenbezirken, etwa in der Dodesheide, aufgestellt werden. Damit ergänzen sie die seit 2002 zentrumsnah entstandenen 34 Hundestationen.
Ein verantwortungsvoller Hundebesitzer sollte, so Karin Heinrich vom Fachbereich Bürger und Ordnung, ohnehin immer eine Tüte dabeihaben. Mit den neuen Tütenspendern soll es noch selbstverständlicher werden, die Haufen des eigenen Hundes sofort zu entsorgen. Ihr Kollege Jürgen Wiethäuper ergänzt, dass der Hundehalter mit den öffentlich verfügbaren Tüten auch bares Geld sparen kann: Wer mit seinem Hund einen Haufen hinterlässt, muss in Osnabrück immerhin mit einem Bußgeld von 30 Euro rechnen. Schon in den vergangenen Jahren gab es bei der Stadt das Vorhaben, die bewährten Hundestationen an weiteren Standorten aufzustellen. Allerdings scheiterte dies zuletzt an den Kosten. Die Firma DSM Ströer hat sich nun bereiterklärt, die günstigere Variante der Tütenspender zu finanzieren. So ist nun eine flächendeckende Versorgung möglich.
Bei den Hundestationen werden Papiertüten, mit einer Art Pappschippe versehen, angeboten. Direkt vor Ort kann diese Tüte auch entsorgt werden. Bei der neuen Tütenstation muss sich der Hundehalter nun mit einer einfachen Plastiktüte begnügen. Allerdings können diese Tüten anschließend im normalen Restmüll entsorgt werden. In der Nähe der Tütenspender sollten immer auch Mülleimer sein.
Johann Koke, der beim Abfallwirtschaftsbetrieb für die Bestückung der Tütenspender zuständig ist, ist gespannt, ob dieses Modell genauso gut angenommen wird wie die Hundestationen. Dies werde sich in den kommenden Wochen zeigen, wenn Koke die Tüten das erste Mal nachfüllen muss.

Bildtext: Kaum stand die neue Station, nahm sich Hundebesitzer Al-brecht Stangiel für Hund Jasper eine Tüte. Foto: Michael Hehmann
Autor:
stoc


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