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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der Schulbus kommt jetzt früher
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke reagieren auf Kritik
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die allmorgendliche Situation an der Haltestelle Bramstraße in Haste könnte sich bald entschärfen: Um die Schülerbeförderung zu verbessern, werden die Stadtwerke den Einsatzwagen von 7.38 Uhr um vier Minuten vorziehen. Dies erklärte Unternehmenspressesprecherin Katja Diehl auf Anfrage unserer Zeitung. Die neue Regelung greift ab dem ersten Schultag nach den Herbstferien.
Der Bus fährt dann um 7.34 Uhr ab dem Halt Bramstraße in Richtung Schulzentrum Sonnenhügel, wo er planmäßig um 7.44 Uhr und somit 16 Minuten vor Schulbeginn eintrifft. Selbst bei einer Verspätung sollten die Schüler noch rechtzeitig im Unterricht erscheinen können. Das war zuletzt nicht immer der Fall gewesen.
Rainer Hafke hatte sich an die Stadtwerke gewandt, da sein Sohn regelmäßig Schwierigkeiten hatte, wegen des großen Andrangs innen vor den Türen in den Bus um 7.30 Uhr einzusteigen. Auf den war er jedoch angewiesen, da der Einsatzwagen um 7.38 Uhr sich oft verspätete und daher das Schulzentrum nicht rechtzeitig erreichte.
" Wir konnten den zweiten Bus relativ problemlos vorziehen, weil wir noch Spielraum im Fahrplan hatten. Nun sind unsere Möglichkeiten aber ausgeschöpft", meinte Diehl, Sprecherin für die Sparte Verkehr der Stadtwerke. Das Unternehmen hatte zuletzt intensiv nach einer Lösung gesucht und sogar zeitweilig einen Begleiter in den Einsatzwagen um 7.30 Uhr abkommandiert, der von innen die Türen frei hielt.
Die Vorverlegung des zweiten Busses soll die Situation einen Stopp vor St. Angela entkrampfen. Fortan können sich die Schüler besser auf die beiden Einsatzwagen und den Linienbus 41 verteilen. Oder sie gehen eine Haltestelle weiter zur Angelaschule, schlagen die Stadtwerke vor. Dort leeren sich die Busse schlagartig, weil hier ein Großteil der zuvor die Türen versperrenden Schüler aussteigt.
" Ich finde es toll, dass die Stadtwerke so reagiert haben", sagte ein vorerst beruhigter Vater Hafke. Nun habe sein Sohn eine ernsthafte Alternative zum Bus um 7.30 Uhr. Nach den Herbstferien wird er gespannt verfolgen, ob der Plan aufgeht und sein Kind tatsächlich auch mit dem zweiten Einsatzwagen pünktlich zum Unterricht gelangt.

Bildtext: Gedrängel bei der Schülerbeförderung. Die Stadtwerke haben jetzt auf die Klagen eines Vaters reagiert. Archiv-Foto: Westdörp
Autor:
hedi


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