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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Unerschwinglich für junge Familien
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Der Bürgermeister steht im Wort! Voller Enttäuschung und ungläubig musste ich der Ausgabe vom 1. Oktober 2008 entnehmen, dass die Bima die Ein- und Zweifamilienhäuser am Westerberg und am Sonnenhügel im Block verkaufen will. Dies bedeutet, dass die Wohnungen nicht an Einzelinteressenten also Familien′ vermarktet werden, sondern an Großinvestoren, die sich solche Pakete, bestehend aus mindestens 50 und mehr Häusern, leisten können. Dass diese Pakethäuser′ durch die Investoren natürlich mit großem Gewinn sodann an die jungen Familien weiterverkauft werden sollen, liegt auf der Hand. Diese Häuser würden durch diese Zwischenvermarktung für junge Familien aber dann unerschwinglich werden.
Die Bima ist eine Bundesanstalt, welche die Interessen der Bürger vertreten sollte. Hier werden aber nur die Interessen von wenigen Großinvestoren und örtlichen Bauunternehmen vertreten, [...] die durch den Paketkauf großes Geld auf Kosten der jungen Familien aus Osnabrück verdienen werden. Der Bürgermeister hatte in der ersten öffentlichen Veranstaltung zum Konversionsverfahren auf meine Frage zu diesem Problem geäußert, dass die Stadt Osnabrück und der Bürgermeister persönlich dafür Sorge tragen werden, dass genau dies nicht geschehen werde; man würde dafür Sorge tragen, dass die Ein- und Zweifamilienhäuser am Westerberg und am Sonnenhügel an junge Familien mit Kindern vermarktet werden. Die Stadt habe an dieser Einzelvermarktung ein großes Interesse, auch damit die Altersstruktur am Westerberg und am Sonnenhügel deutlich verjüngt werde. Ich gehe nicht davon aus, dass der Bürgermeister hier seinen Mund zu voll genommen hat und seinen Einfluss auf die Bima verstärkt ausüben wird. Es kann und darf nicht sein, dass die Interessen von sehr vielen Familien hinter den reinen Profitinteressen einzelner Großinvestoren zurückstehen. Sollte dies in Osnabrück aber der Fall sein, dann werde ich meine Steuer in Zukunft im Landkreis zahlen."
Autor:
Thorsten Diekmeyer


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