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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für Solarstrom ein paar Cent weniger
Zwischenüberschrift:
Ab 2009 gelten neue Vergütungssätze
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Einspeisevergütung für Strom aus Solaranlagen sinkt ab 2009 um ein paar Cent. Darauf macht das Presseamt der Stadt aufmerksam.
Seit dem Jahr 2000 fördert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Stromproduktion aus regenerativen Energiequellen. Es verpflichtet die Netzbetreiber, Strom aus Photovoltaikanlagen abzunehmen und zu einem festgelegten Preis zu vergüten. Anlagenbetreiber erhalten über 20 Jahre einen gesetzlich garantierten Vergütungssatz je produzierte Kilowattstunde.
Ab dem 1. Januar 2009 gelten folgende Neuerungen:
Für Betreiber von Anlagen bis zu einer Größe von 30 Kilowatt Leistung wird demnach der Vergütungssatz von 46, 75 Cent je Kilowattstunde auf 43, 01 Cent ab Inbetriebnahme 1. Januar 2009 sinken. Für Anlagen mit einer Leistung, die größer als 30 und kleiner als 100 Kilowatt ist, wird eine Vergütung in Höhe von 40, 91 Cent je Kilowattstunde gezahlt. Neu ist die Vergütungsklasse bei Dachanlagen größer als 1000 Kilowatt: Hier sinkt der Vergütungssatz auf 33 Cent je Kilowattstunde. Die Vergütung für Solarstrom aus Freiflächenanlagen wird um zehn Prozent auf 31, 94 Cent je Kilowattstunde sinken.
Eine weitere Neuerung des Gesetzes ist die Vergütung von Solarstrom vom eigenen Dach, der selbst genutzt und nicht ins Netz eingespeist wird. Der Betrag ist gegenüber der normalen Einspeisevergütung reduziert und beträgt 2009 25, 01 Cent je Kilowattstunde bei einer Anlage bis 30 kW. Ab 2010 hängt die Vergütungshöhe vom Zubau im jeweiligen Vorjahr ab.
Um den Zubau feststellen zu können, ist ab 2009 jeder Anlagenbetreiber verpflichtet, den Standort und die Leistung neu ans Netz gehender Anlagen der Bundesnetzagentur zu melden. Die Bundesregierung plant bis zum Jahreswechsel die Einführung eines " Anlagenregisters".
Wo es sich in Osnabrück besonders lohnt, Solarstrom- und solare Warmwasseranlagen zu installieren, verrät ein Blick in das Kataster, das im Zuge des Projekts Sun-Area erstellt wurde.
Weitere Informationen im Internet unter: www.erneuerbare-energien.de/ inhalt/ 40508/ und www.osnabrueck.de/ sun-area


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