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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Traumhafte Aussicht für jedermann
Zwischenüberschrift:
Kirchturm bald begehbar
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Aufstieg strengt an, doch der freie Blick auf die Stadt in luftiger Höhe belohnt für die Mühen: Der höchste Kirchturm Osnabrücks, der Glockenturm der Katharinenkirche, soll künftig für jedermann begehbar sein.
Zahlreiche gefährliche Stellen verhindern derzeit noch den sicheren Aufstieg auf den insgesamt 103 Meter hohen Turm. Doch bis zum Jahresbeginn 2010 sollen nach dem Plan der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Katharinen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Finanziert werde das rund 80 000 Euro teure Vorhaben durch Spenden.
Über 245 schmale Stufen auf engen Wendeltreppen führt der Weg auf eine Plattform knapp unterhalb der Spitze. In 70 Meter Höhe kann der Besucher auf einen engen, kleinen Rundgang treten, der den Turm von außen umringt. Von dort sollen dann ab 2010 auch die Besucher der Katharinenkirche die Aussicht auf Osnabrück genießen können. Auf dem Turm der Marienkirche ist das bereits seit Jahren möglich.
Doch bis zur Freigabe für den Publikumsverkehr hat das Team um den Baubeauftragten der Gemeinde, Heiko Tilebein, viel zu tun. Treppenstufen werden erneuert, die Geländer sicherer gemacht, Feuerlöscher angebracht, und sogar eine Funkverbindung von der Besucherplattform bis ins Erdgeschoss soll es geben, erklärte Tilebein am Donnerstag bei einem Ortstermin. Die Sicherheit der Besucher steht bei den Baumaßnahmen im Vordergrund.
" Auch eine Grundreinigung gehört zur Sanierung dazu", so der Baubeauftragte. Dennoch haben die Tauben den Balkon des Turm fest in Beschlag genommen mit sichtbaren Spuren. Der Boden ist mit Vogelkot und Federn bedeckt. " Um die Plattform künftig sauber zu halten, soll entweder eine akustische Anlage die Tauben vertreiben", erklärte Tilebein. Die Alternative wäre, dass ein Turmfale sein Zuhause unter dem Dach der Katharinenkirche findet.
Rund 80 000 Euro, so schätzt die Gemeinde, soll die Sanierung insgesamt kosten. Bezahlt werden soll diese Summe komplett aus Spendengeldern, so Tilebein. Die bisher größte Spende übergab am Donnerstag die Herrenteichslaischaft. 10 000 Euroüberreichte die Abordnung der Stiftung der Katharinengemeinde, vertreten durch Pastor Jörg Hagen und Dorothee Hülsmann vom Kirchenvorstand.
Um die Gemeinde bei der Kostendeckung zu unterstützen, kann von Spendern symbolisch eine der 52 steinernen Stufen gekauft werden, die am Anfang des Aufstiegs zu erklimmen sind. Die Sanierung dieses ersten Teils ist schon komplett abgeschlossen. Doch richtig los geht es erst im kommenden Jahr, sagte Tilebein.

Bildtext: Übergabe in luftiger Höhe: Eine Abordnung der Herrenteichslaischaft überreichte Vertretern der Katharinengemeinde eine Spende von 10 000 Euro für die Sanierung des Kirchturms. Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
chh


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