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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Was hat die Messe gebracht, Herr Pistorius?
Zwischenüberschrift:
"Gute Gespräche" – "Neue Kontakte" – "Großes Interesse"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
München. Gestern ist die Immobilienmesse Expo Real in München zu Ende gegangen. Oberbürgermeister Boris Pistorius hat drei Tage auf dem Stand von Stadt und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) gearbeitet.

Mit wem haben Sie das interessanteste Gespräch geführt?
Es waren viele interessante Gespräche. Namen kann ich nicht nennen.

Welche Flächen fanden das größte Interesse?
Der Westerberg und die Dodesheide. Der geplante Wissenschaftspark am Westerberg fand großes Interesse und dabei vor allem die Idee, dort hochwertigen Wohnraum zu schaffen. In der Dodesheide geht es um Freizeitentwicklung. Auch der Hafen war für das Gewerbe ein Thema.

Waren die Ideen aus dem Bürgerbeteiligungsprozess hilfreich?
Ja, sehr. Damit konnten wir Anhaltspunkte und Modelle liefern, in welche Richtung sich ein Gebiet entwickeln kann. Die Gesprächspartner haben diese Ideen dankbar aufgenommen. Überhaupt muss ich sagen: Es ist unheimlich gut angekommen, dass wir auf der Messe waren und auch in dieser Besetzung mit Oberbürgermeister und Stadtbaurat. Man hat daran erkannt, wie wichtig dieses Thema für Osnabrück ist und wie engagiert die Stadt sich um Investoren bemüht.

Alle reden von der Finanz krise. War sie auch ein Thema auf dem Stand?
Selbstverständlich, von der ersten Stunde an. Die Reaktionen waren unterschiedlich, einige Messebesucher überspielten die Krise mit der branchenüblichen Souveränität, andere äußerten deutlicher ihre Sorgen.

Die Briten-Flächen kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt auf den Markt mitten hinein in die Kreditkrise . . .
Sicher wäre ein anderer Zeitpunkt besser gewesen, aber das können wir uns nicht aussuchen. Das Klima ist ein anders geworden. Heute ist es wichtig, 20 bis 25 Prozent Eigenkapital mitzubringen, früher haben die Banken nicht danach gefragt. Aber ich bin weiter optimistisch. Die Stimmung war insgesamt nicht schlecht. Denn wie in jeder Krise gibt es Gewinner und Verlierer. Die konservativ finanzierten Fonds sind sicher und erfreuen sich jetzt großer Beliebtheit. Ich bin optimistisch, weil unser Angebot attraktiv ist und weil in der Branche trotz allem viel Geld steckt.

Was haben Sie auf der Messe gelernt?
Ungeheuer viel nicht nur über die Netzwerke in der Immobilienbranche und die Potenziale der Briten-Flächen. Die Messe ist eine einmalig gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen. Ich habe mit der Arcon-Group über den Neumarkt gesprochen, mit Cerberusüber die Woolworth-Ecke, mit Aurelius über den Güterbahnhof. Wann hat man schon die Gelegenheit, die Deutschland-Chefs solcher Konzerne zu treffen? Das geht nur hier.

Wird sich denn etwas bewegen, zum Beispiel am Neumarkt oder in der Woolworth-Immobilie.
Es gibt Ideen und Ziele, aber Einzelheiten kann ich nicht nennen.

Was wäre gewesen, wenn die Stadt die 95 000 Euro gespart und auf den Messeauftritt verzichtet hätte?
Es wäre nichts passiert, aber wir hätten die Chance verpasst, mit potenziellen Investoren auf höchster Ebene in Kontakt zu kommen und das eben nicht nur in Hinblick auf die Britenflächen, sondern in Bezug auf die anderen Knackpunkte in der Stadt, die ich vorhin aufgezählt habe. Außerdem: Es war sehr hilfreich, drei Tage mit den Bima-Leuten am Stand zu stehen. So haben wir uns besser kennengelernt und manches geklärt, was sonst einen längeren Vorgang nach sich gezogen hätte.
Autor:
hin


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