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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rätselhafter Dreck beschäftigt Polizei
Zwischenüberschrift:
Ermittler auf der Berningshöhe aktiv
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Substanz ist goldfarben und gibt den Beamten Rätsel auf: Mit einem ungewöhnlichen Niederschlag auf der Berningshöhe hat es derzeit die Umweltgruppe der Osnabrücker Polizei zu tun.
Einem Anwohner am Heinrich-Röper-Weg fielen wiederkehrende, kleinere, bräunliche Spritzer auf der Verglasung seines Wintergartens auf. Auch andere Gegenstände im Freien wurden mit der abwaschbaren Substanz regelmäßig verunreinigt.
Die Verschmutzungen treten seit mehreren Wochen allerdings immer nur in der Mittagszeit und bei trockener Wetterlage auf. Selbst die Polizeibeamten waren betroffen. Bei einer Ortsbesichtigung schlugen sich die Reste der unbekannten Substanz auf ihrer blauen Uniform nieder. Eine erste Probenanalyse ergab, dass es sich um ungiftige organische Stoffe handelt. Eine Gefährdung der Bevölkerung könne daher ausgeschlossen werden, ließ das Labor mitteilen. Allerdings sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise zu den Luftverunreinigungen geben können. Betroffen ist das Gebiet um den Bröckerweg und der Straße Am Funkturm (Telefon 05 41/ 327-33 16).
Die Lösung des Problems könnte einfach sein, denn vor drei Jahren hat es einen ähnlichen Fall in Hellern gegeben. Damals war einem Eigenheimbesitzer aufgefallen, dass sein Wintergarten regelmäßig mit kleinen gelbbraunen Fäden übersät war. Sein schlimmer Verdacht, es müsse sich um Fäkalien aus Flugzeugen handeln, bestätigte sich nicht. Nach einer Untersuchung durch das Gesundheitsamt stand fest: Die Bienen sind schuld.
Um der Ursache auf die Spur zu kommen, hatte der Amtsarzt Proben des Schmutzes zur Untersuchung an ein tierärztliches Institut geschickt. Die dort ansässigen Bienenexperten konnten in den Proben ausschließlich Pollen nachweisen. " In Verbindung mit dem gesamten Erscheinungsbild kann deshalb davon ausgegangen werden, dass es sich bei den Verunreinigungen um Bienenkot handelt", stellte der Amtsarzt im Oktober 2005 fest.
Imker hatten damals berichtet, dass Bienen sich vornehmlich über Wasserflächen entleeren. Das erkläre das Phänomen, dass auch große Verglasungen (Wintergärten) und spiegelnde Flächen (zum Beispiel Autos) betroffen sind.


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