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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wie seniorenfreundlich ist der Einzelhandel in Osnabrück?
Zwischenüberschrift:
Seniorenbeirat sieht Zertifizierung skeptisch
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Termin war mit Bedacht gewählt: Am 1. Oktober, dem " Internationalen Tag der älteren Menschen", traf sich der Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück zur dritten und vorletzten Sitzung in diesem Jahr. Der Vorsitzende Heinz E. Wallenstein begrüßte das neue Vorstandsmitglied der Stadtverwaltung Rita-Maria Rzyski. " Ich freue mich, dass Sie gleich am ersten Arbeitstag die Gelegenheit gefunden haben, den Seniorenbeirat kennenzulernen", sagte Wallenstein.
In einem der nächsten Sitzungspunkte wurde ein Pate für das Diakonie-Wohnstift Westerberg gesucht. Eine große Mehrheit des Seniorenbeirats votierte für Benno Brandt, der sich damit gegen zwei Mitbewerber durchsetzte. Was sind die konkreten Aufgaben der Paten für die Osnabrücker Alten- und Pflegeheime, und wo gibt es Probleme? Diese Fragen wurden anschließend diskutiert. Schwierig sei es, so berichteten einige Paten, dass sich in einigen Häusern gar keine Menschen mehr für die Heimbeiräte finden ließen, etwa weil viele an Demenz erkrankt seien.
Hinzu komme das hohe Durchschnittsalter der Bewohner, das mit 88 Jahren beziffert wurde. Zur Aufgabe der Paten erklärte Udo Kunze, der Fachbereichsleiter für Soziales und Gesundheit, dass sie Hilfe, Unterstützung und organisatorische Aufgabenübernehmen könnten. " Aber der Pate hat keine Heimaufsichtsfunktion."
Nächstes Thema: Was kostet ein Platz in einem Osnabrücker Alten- und Pflegeheim? Der Seniorenbeirat wünscht, dass hierzu ein " Navigator" für das Stadtgebiet von der Verwaltung erstellt werden soll. Erfragt wird nun bei den Pflegekassen, wie hoch die Preise sind, die die Osnabrücker Häuser für einen Platz erheben.
Wie hält es der städtische Einzelhandel mit den Senioren? Mit Ratsbeschluss vom Juli soll eine Initiative starten, die Osnabrücker Handels- und Dienstleistungsbetriebe auf seniorenfreundli-chen Service prüft und mit einem Aufkleber zertifiziert. Im Seniorenbeirat überwog die Skepsis, diesen Aufwand personell und rechtlich leisten zu können.
Zu sehr sei man etwa in die Vorbereitungen der alljährlichen Seniorenwochen eingespannt, zu schwierig stelle sich die Aufgabe der einheitlichen Auszeichnung der Geschäfte dar. Ein möglicher Lösungsvorschlag: Statt der angestrebten Zertifizierung könne vielleicht der Einzelhandelsverband mit ins Boot geholt werden. Dennoch kam vom Seniorenbeirat das Signal, das Thema vorerst zurückzustellen, da man sich derzeit nicht in Lage sieht, geeignete Vorschläge zu unterbreiten.
Autor:
steb


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