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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit Schwarznessel und Süßkartoffel
Zwischenüberschrift:
FH-Symposium zu Blumen in der Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Sommerblumen sollen nicht nur gut aussehen. Damit sie den Blick des Betrachters fesseln, müssen sie auch richtig komponiert sein. Wie das besonders ansprechend funktionieren kann, beleuchtete das Symposium zur Pflanzenverwendung in der Stadt an der Fachhochschule Osnabrück unter dem Motto " Lust am Schmuck".
Dabei informierten sich mehr als 120 Teilnehmer aus Praxis und Wissenschaft über Gestaltungsmöglichkeiten mit Sommerblumen, Stauden oder Gehölzen. Die Themenpalette reichte von " Historischen Sommerblumenkonzepten" bis zur " Kunst der Beete" oder dem " Stadtmarketing mit Grün am Beispiel der Herrenhäuser Gärten". Zudem wurden innovative Ansätze intensiver Gartenkultur in der Stadt und Zukunftstrends aus der Forschung und Praxis vorgestellt.
" Sommerblumenbeete sollen üppig und farbenfroh sein. Von ordnender Hand gestaltet, sollen sie durchaus auch in die Höhe sprießen." Prof. Jürgen Bouillon und Prof. Rüdiger Weddige von der FH Osnabrück sind sich einig, was bei der Bepflanzung im Garten oder auf öffentlichen Anlagen heute " trendy" ist.
Worauf es bei der Planung von grünen Wohlfühloasen in der Stadt ankommt, verdeutlichte der FH-Fachmann Dietmar Münstermann anhand des von ihm zum Jahr des Westfälischen Friedens für die Stadt Osnabrück konzipierten Pflanzungskonzepts. Bei aller Vielfalt habe er dabei auf ein festes Muster gesetzt, das sich wie ein roter Faden durch die Bepflanzung zieht. Sommerblumen in Beeten und Pflanzkübeln sollten demnach in der Höhe gestuft und farblich aufeinander abgestimmt sein. Das Ziel sind dekorative und repräsentative Pflanzungen, die als viel beachtete Identifikationsobjekte zu Imageträgern der Stadt werden. Dietmar Münstermann: " Natürlich können Sommerblumen-Pflanzungen auch ein Tourismusmagnet sein."
Damit das gut Gemeinte auch gut aussieht, sei schon bei der Auswahl der Pflanzen eine genaue Planung und Abstimmung mit den zuliefernden Gartenbaubetrieben nötig: " Pinkfarbene Dalien passen einfach nicht in ein Beet mit Orange-Tönen." Dass auch sehr unterschiedliche Pflanzen sehr gut zusammenpassen können, wurde etwa bei einem Blick auf die feurige Caipirinha klar, die sich als Komplementärfarbe sehr gut mit der Schwarznessel oder der gelblich-grünen Süßkartoffel ergänzt.
Neben Tipps für eine ansprechende Grüngestaltung in privaten und öffentlichen Grünanlagen wurden auch außergewöhnliche Ideen und Sortimente präsentiert. Viele Ideen werden in den nächsten Jahren sicher auch anderenorts zu sehen sein.

Bildtext: Blumen in der Stadt wollen sinnvoll ausgewählt sein, zeigte ein Symposium an der FH Osnabrück. Hier ein Beispiel vom Haarmannsbrunnen. Foto: Jörn Martens


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