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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für Forscher und Tüftler
Zwischenüberschrift:
In der Belfast-Kaserne könnte ein Wissenschaftspark entstehen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Auf dem Gelände der Belfast-Kaserne an der Sedanstraße könnte nach dem Abzug der Briten ein Wissenschaftspark entstehen. Eine Machbarkeitsstudie der Wirtschaftsförderung Osnabrück sieht große Chancen für ein solches Angebot in unmittelbarer Nähe zu den beiden Hochschulen.
Die Potenzialanalyse aus dem Hause WFO sieht für die Zukunft in der Region Osnabrück für Existenzgründungen insbesondere bei Ingenieuren sowie die Neuansiedlung von Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung gute Chancen. Landesweit seien diese Bereiche derzeit noch unterentwickelt insbesondere weil Ingenieuren gegenwärtig schon vor Abschluss des Studiums attraktive Arbeitsplätze angeboten würden. Gleichwohl komme diesem Instrument der Wirtschaftsförderung hohe Bedeutung zu, weil von solchen Innovationszentren erhebliche volkswirtschaftliche Multiplikatoreffekte ausgehen könnten.
Die Studie schlägt nun für den Standort an der Sedanstraße in unmittelbarer Nähe zu den Hochschulflächen am Westerberg einen Mix aus umgenutzten Kasernenbauten in den sechs Mannschaftsblocks und Stabsgebäuden der früheren Scharnhorst-Kaserne zusammen mit Baugrundstücken in der Größenordnung von 1500 bis 4000 Quadratmetern auf dem parzellierten Kasernenareal vor. Allein in der vorhandenen Bausubstanz stünden dann bei Investitionskosten von 19 Millionen Euro etwa 13 000 Quadratmeter Büroflächen zur Verfügung.
Die noch zu gründende Betreibergesellschaft für diesen Wissenschaftspark solle dann im Umfeld einen " hochwertigen urbanen Standort für die definierte Zielgruppe entwickeln", so heißt es in der Projektstudie, die mittlerweile auch den Fraktionen im Stadtrat vorliegt. Voraussetzung dafür seien jetzt politische Grundsatzentscheidungen, die Gründung einer Betreibergesellschaft und der Einstieg in Verhandlungen mit der BIMA zum Erwerb der Flächen.
Allerdings warnt die Machbarkeitsstudie auch vor überzogenen Erwartungen: " Wie bei allen vergleichbaren Einrichtungen auch ist die Realisierung des Projekts als Maßnahme der aktiven Wirtschaftsförderung zu werten, die durch das Spektrum ihrer nicht rentierlichen Aufgaben einer Unterstützung aus öffentlichen Mitteln bedarf."
Oberbürgermister Boris Pistorius sagte dazu, mit dem Wissenschaftspark könne eine wesentliche Entwicklungschance für die Hochschulen und die Wirtschaft genutzt werden: " Das Potenzial ist da und das Thema hat überregionale Bedeutung." Deshalb halte er es für naheliegend, auch mit dem Landkreis und den Kammern der Wirtschaft über eine Beteiligung zu sprechen.
Zunächst müsse aber in Verhandlungen mit der BIMA der Kaufpreis und der weitere Investitionsaufwand ermittelt werden. Als möglicher Betreiber eines solchen Wissenschaftsparks komme nach seiner Einschätzung vornehmlich die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft WFO infrage, so sagte Pistorius. Ein privater Betreiber habe für ihn jedenfalls " nicht die erste Option".

Bildtext: Die sechs Blocks der Belfast-Kaserne (rechts) könnten den Grundstock des Wissenschaftsparks bilden.
Autor:
Frank Henrichvark


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